Posts Tagged Suppe für den soul

Feedback

Manchmal, da staune ich schon nicht schlecht, wenn ich die Feedbacks zu meinen wöchentlichen Kolumnen (gut, derzeit ist das leider nur eine, aber womöglich bekommen die WoW Fans auch bald wieder etwas zu lesen) checke. Gerade zu dem Artikel der letzten Woche, Wie die Synchromonster das Spiel verändert haben, gab es wieder Rückmeldungen, die ich nicht so wirklich nachvollziehen kann.

Das beginnt mit der Wahl der Überschrift. Klar ist “Wie die Synchromonster das Spiel verändert haben” vielleicht nicht unendlich treffend, aber

  • “Wie 10 gehypte Spielmechaniken vor den Synchromonstern gescheitert sind” oder
  • “Gehypte Yu-Gi-Oh! Spielmechaniken und was wirklich bei ihnen heraus kam” oder
  • “Die Synchromonster sind das erste revolutionäre Konzept, das wirklich eine Revolution gebracht hat”

sowie einige andere vergleichbare Vorschläge sind allesamt

a) zu lang und
b) langweilig.

Klar, einen Leser interessiert es womöglich nicht so sehr, ob ich gerade einen tollen Artikel geschrieben habe, den aber letzten Endes niemand lesen wird, weil er einen dummen Namen hat, mich aber schon. Daher greife ich dann auch schon mal zur reißerischen Keule und spiele “Bild” wenn es um die Wahl der Überschrift geht. Ich denke, ihr könnt, bzw. müsst das leider verschmerzen, denn das ist einer der Gründe, warum die Kolumnen halbwegs gut laufen.

Hier und da wurde die Vermutung geäußert, dass ich in meinen Artikeln nicht alles vorbeten will. Auch das ist korrekt. Natürlich hätte ich noch in weiteren 1000 Wörtern erklären können, dass die Fusionsmonster über weitere Umwege – beispielsweise eben Magical Scientiest (aka der “DJ”) – irgendwie mal richtig toll spielbar waren. Nur ging es eigentlich schon darum, dass Spielmechaniken so funktioniert haben, wie sie gedacht waren und nicht über irgendwelche Tricksereien (sonst hätte man die “Fusionsmonster” eben auch nicht “Fusionsmonster”, sondern “DJs kleine Trickkiste” genannt oder so).

Jeder Artikel ist auf seine Weise ein Kompromiss. Zwischen Länge, Anspruch, Detailreichtum und der Message, die er mit auf den Weg geben soll. Ich will nicht jede Woche einen Roman verfassen, der 4000 Wörter lang ist. Genauso bringt es nichts, wenn ich ständig über Themen schreibe, die gerade mal 3% der Spielergemeinde verstehen oder mich so tief in ein Detail (wie die Spielbarkeit der Fusionsmonster) vergrabe, dass entlang des Weges jeder zweite Leser aussteigt und am Ende niemand mehr weiß, worum es ursprünglich im Artikel ging. Genauso will ich nicht jede Woche ein Thema vollkommen durchkauen und keine Fragen mehr offen lassen, vielmehr geht es mir in den meisten Fällen darum, ein wenig anzuregen und die Spielergemeinde wach zu rütteln. Wenn im Feedback-Thread eine schöne Diskussion entsteht und ein paar der Gedanken, die ich angesprochen hatte, weitergeführt werden, so habe ich meinen Job als Kolumnist gut gemacht. Was übrigens auch der Grund ist, warum ich nicht jede Woche den Feedback-Thread kommentiere.

Also gut, im letzten Satz habe ich natürlich geflunkert, wenn ich den Thread nicht kommentiere, hatte ich nur keine Zeit oder Lust… Ein letzter frommer Wunsch noch: Denkt auch hier und da mal daran, die entsprechenden Webseiten oder eben mich zu unterstützen, was wirklich recht einfach geht. Die Banner unserer Sponsoren werden nicht vollkommen ohne Grund eingeblendet. 😉

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Suppe für den soul – Turnierbericht RC5 Ersatzturnier Teil 2

Mittlerweile ging auch Teil 2 meines Turnierberichts vom Ersatzturnier, das anstelle der Realm Championship Season 5 veranstaltet wurde, online.

Lest über den Draft sowie mein Spiel in den Top 8, das für mich leider auch direkt das Aus im Turnier bedeutete: Suppe für den soul – Turnierbericht RC5 Ersatzturnier Teil 2.

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Suppe für den soul – Turnierbericht RC5 Ersatzturnier

Am vergangenen Wochenende fand die Realm Championship Season 5 statt. Beziehungsweise, sie sollte stattfinden; aufgrund der Lizenz-Situation zwischen Upper Deck und Blizzard musste das offizielle Turnier leider ausfallen. Glücklicherweise fasste sich der fantastische Turnierorganisator aus Reutlingen, Matthias Jedele, ein Herz und veranstaltete kurzerhand ein Ersatz-Turnier, das mit tollen Preisen aufwartete.

Die “inoffiziellen Realm Champs” konnten immer noch 53 Spieler anziehen und es konnten auch nahezu alle besseren deutschen, österreichischen und schweizer Spieler angetroffen werden (gut, es war nur 1 Österreicher vor Ort). Ich hatte ausreichend viel Glück, um es bis in die Top 8 zu schaffen, verlor aber im Viertelfinale.

Etwas mehr zum Turnier gibt es in meiner Kolumne, die somit eine Pause von ihrer Pause nimmt: Suppe für den soul – Turnierbericht RC5 Ersatzturnier.

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Suppe für den soul – Werbepause

Leider muss meine Kolumne Suppe für den soul erstmal aussetzen – und dazu weiß ich nicht einmal sicher, wie lange.

Die genauen Gründe gibt es im vorerst letzten Artikel: Suppe für den soul – Werbepause.

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Suppe für den soul – Wie geht’s weiter?

Upper Deck und Blizzard haben die WoW Lizenz nicht erneuert. Folglich kann Upper Deck das WoW TCG ab April nicht mehr vertreiben.

Wie es nun weiter geht steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. In meiner wöchentlichen Kolumne versuche ich möglichst viele Hintergrundinformationen zu vermitteln, während ich gleichzeitig einen Ausblick wage und erläutere, wie es weiter gehen könnte: Suppe für den soul – Wie geht’s weiter?

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Suppe für den soul – Wie man eine Niederlage überwindet

Diese Woche dreht sich in meiner Kolumne alles um das Thema Niederlagen überwinden. Nachdem die letzten paar Qualifier für mich nicht ganz so gelaufen sind, wie ich mir das erhofft hatte, wird es mal Zeit, das anzusprechen. Und wenn ihr euch schon nicht für das Thema interessiert, so gibt es immer noch ein sehr cooles Bild in der Kolumne, das für Kurzweil sorgen sollte!

Suppe für den soul – Wie man eine Niederlage überwindet.

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Suppe für den soul – Core-Hirngespinste

Das Core Format wirbelt das World of Warcraft Trading Card Game ordentlich durcheinander. Nachdem sich die Spielerschaft anfangs kaum mit einem Best of One Format anfreunden konnte, wird das mittlerweile so langsam. Grund dafür sind unter anderem auch einige der Decks, die erst in diesem Format spielbar sein werden.

In dieser Ausgabe meiner Kolumne gebe ich ein paar meiner wilderen Ideen zum Besten und beweise, dass in dem Format durchaus Platz für Kreativität ist: Suppe für den soul – Core-Hirngespinste.

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