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Status-Update August 2012

Puh, hier hat sich ja ordentlich Staub abgesetzt. Ich hatte jetzt seit ca. 2 Wochen die feste Absicht, endlich mal wieder ein wenig zu bloggen und den Rest der Welt, der mir nicht gerade auf Facebook folgt, über den Stand der Dinge zu informieren. Leider kam ich nur schlichtweg nicht dazu. Warum das so war, erfahrt ihr in diesem etwas längeren Status-Update!

Kleines Firmen-Update

Fangen wir an mit meiner beruflichen Situation. Seit Anfang des Jahres bin ich nicht mehr Einzelkämpfer, sondern in einer GbR. Gemeinsam mit meinem besten Freund Fabian wollen wir mit meiner Firma nexTab.de hoch hinaus und dafür wurden in den vergangenen Monate die Grundsteine gelegt. So galt es beispielsweise, die Umstellung vom Kleinunternehmer (was unfassbar viel bürokratischen Aufwand erspart) in ein umsatzsteuerpflichtiges Unternehmen vorzunehmen und mittlerweile monatlich die jeweiligen Einnahmen und Ausgaben an das Finanzamt zu kommunizieren. Um diesen Aspekt des Geschäfts kümmert sich größtenteils Fabian, so dass ich mich weiterhin auf meine Stärken konzentrieren kann.

Meine größte Sorge bezüglich meiner beruflichen Situation besteht nach wie vor darin, nicht genügend Geld zu verdienen. Dies ist mehr oder weniger eine “pauschale Angst”, die mich häufiger mal plagt, obwohl es objektiv betrachtet überhaupt keine Gründe dafür gibt. Das beweist einerseits meine bisherige Erfahrung – immerhin mache ich das nicht erst seit gestern – und andererseits ein Blick auf die aktuelle Auftragslage. Ich bin hier einfach etwas übervorsichtig, obwohl man guten Gewissens ausschließen kann, dass das Licht in absehbarer Zeit ausgehen wird.

Selbstverständlich könnte man sich jetzt denken “besser so als andersrum” – also lieber etwas vorsichtiger auf den eigenen Kontostand achten als das Geld zum Fenster raus zu werfen -, doch wenn man sich von dieser Angst mitunter sogar lähmen lässt, sind wir weit über dem Punkt der “gesunden Angst” hinaus. Daran muss ich in jedem Fall arbeiten und versuchen, mich von diesem Thema nicht allzu sehr runterziehen zu lassen. Doch keine Sorge, das klappt schon.

Umzug

Machen wir einen kleinen Ausflug weg vom beruflichen Bereich hin zum privaten. Hier war das mit Abstand größte Thema der vergangenen Monate mein Umzug vom Prenzlauer Berg nach Tempelhof. Nachdem sich insbesondere meine bessere Hälfte nach einer etwas hübscheren Wohnung sehnte, gingen wir lange auf Suche und wurden dann nach temporärer Verlängerung der ursprünglichen Wohnung doch noch fündig.

Obwohl ich in meinem Freundeskreis sogar für meine “leichte” Einrichtung bekannt bin, war es ein unfassbar stressiges Projekt, die verflixten Schränke, jede Menge Kartons, die Waschmaschine, die viel zu große Couch und last but certainly not least das Laufband ans andere Ende von Berlin zu transportieren. Dank der tollen Hilfe vieler Freunde wurde das dann aber doch noch gestemmt und mittlerweile haben wir uns hier auch einigermaßen eingelebt. Es fehlen immer noch 1 – 2 Schränke und ein paar andere Kleinigkeiten, die das Leben schöner machen, wie ein neuer Beamer, doch das wird in den kommenden Wochen und Monaten in jedem Fall auch noch.

TCG Arena

Jetzt bewegen wir uns zwischen dem privaten und dem beruflichen Bereich. Ein neues Projekt, das in den vergangenen Monaten aufgezogen wurde, ist TCG Arena. Die Geschichte hinter der Seite verdient etwas mehr Beleuchtung, da mittlerweile mehrere falsche Varianten in Umlauf gebracht wurden und viele Interessierte schlichtweg nicht verstehen, was sich hier genau abgespielt hat.

Wie Verfolger dieses Blogs bestens bekannt sein sollte, war ich jahrelang für die Webseite eTCG.de im Einsatz. Ich war dort anfangs einer von vielen Usern, dann machte ich mir im Regelfragenbereich einen Namen, wurde Moderator und schließlich Administrator. Ich betreute die Webseite seit 2005, um Deutschlands Yu-Gi-Oh! Community nach vorne zu bringen. Ohne eTCG.de wäre ich heute nicht, wo ich stehe. Ich hätte nicht mein Studium abgebrochen mit der “mutigen” Idee, nach Berlin zu ziehen, um einen Job beim Vertreiber des Yu-Gi-Oh! TCGs zu bekommen. Entsprechend wäre ich anschließend nicht bei EA und smava bzw. in der Selbstständigkeit gelandet. Wer weiß, evtl. würde ich irgendwo bei Siemens Software herunterprogrammieren und hätte ein weitaus weniger spannendes Leben als ich es eben jetzt habe.

Da sich einige Leser dieses Eintrags hartnäckig weigern könnten, zwischen den Zeilen zu lesen, spreche ich es noch einmal ganz bewusst aus: Ich bin mir vollkommen im Klaren darüber, was ich eTCG.de alles zu verdanken habe. Umso schwerer fiel mir die Entscheidung, der Seite den Rücken zu kehren.

Wie kam es dazu? Julian, der ursprüngliche Gründer von eTCG.de, kehrte nach einer ca. 4-jährigen Abstinenz wieder in die Szene zurück. Bzw. er wollte wieder in die Szene zurückkehren und sich erneut um “sein Baby”, also eTCG.de, kümmern. Da machte ihm nur die Realität einen kleinen Strich durch die Rechnung, denn mittlerweile befindet sich die Webseite im Besitz des Fantasiaverlags. An diesen hatte Julian die Seite selbst vor vielen Jahren, vor Beginn seines Studiums, verkauft. Nun ist Julian nicht unbedingt der Typ, der einfach aufgibt, wenn er ein “Nein” hört. Vielmehr verstand er die Absage, die Seite zurückkaufen zu können, als Ansporn, ein neues Projekt zu starten, um eTCG.de den Rang abzulaufen.

Formuliert man es so, dann klingt das erstmal furchtbar gemein. Als hätte ein kleines Kind sein Lieblingsspielzeug verschenkt und jetzt fordert es eben genau dieses Spielzeug zurück. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Was man ebenfalls erwähnen sollte ist die Tatsache, dass sich auf eTCG.de seit ca. 2 Jahren nichts mehr tat. Ja, ich neige gerne zur Übertreibung, doch ich meine es an dieser Stelle schon so, wie ich es sage. Es gab seit diesen 2 Jahren keinerlei neue Features, die User in Erstaunen versetzten oder sonst irgendwelche nennenswerten Neuerungen.

In der Folge ist die Seite nach und nach eingeschlafen. Selbstverständlich will das nicht jeder einsehen und viele User waren mit der Situation überhaupt nicht so unglücklich – immerhin konnten sie sich täglich mit ihren Freunden austauschen und sich halbwegs vernünftig über kommende Erweiterungen, Strategien und mehr informieren. Doch es hatte schon seinen Grund, warum das Thema “Rücktritt” für gleich mehrere Mitglieder der Führungsetage zum Dauerbrenner wurde, mich eingeschlossen.

Ich gelangte zur Überzeugung, dass es für eTCG.de längerfristig keine Zukunft mehr geben würde. Zumindest nicht, wenn sich nichts auf der Seite ändern würde. Julian trat an mich heran, erzählte mir von seinem Vorhaben und erläuterte mir das Kernkonzept von TCG Arena – anders als bei sämtlichen anderen Webseiten im Netz, die sich rund um das Thema Sammelkartenspiele drehen, sollte hier der Spieler im Mittelpunkt stehen. Das zentrale Element der Seite, das Arena Ranking (für das wir damals noch gar keinen festen Namen hatten), würde es ihm erlauben, einerseits seinen eigenen Fortschritt nachzuvollziehen und andererseits seinen Stand innerhalb der Community zu erfahren. Gehört er zu den absoluten Spieler-Superstars oder lediglich zum unteren Mittelfeld? Hat er etwas in der Community zu sagen und hören andere zu, wenn er postet? Ein Blick auf das Ranking sollte diese und weitere Fragen mühelos beantworten.

Das Konzept konnte mich sehr schnell begeistern. Gleichzeitig erschien es mir wie eine willkommene Alternative zu der Sackgasse, die eTCG.de meiner Ansicht nach eingeschlagen hatte. Wir begannen damit, andere Veteranen der Szene zu befragen, ob sie Interesse hätten, an einem neuen Projekt mitzuwirken. Wenig überraschend teilte man hier nahezu ausnahmslos meine Einschätzung und egal, wen wir fragten, jeder – Mario, Madisian, Maker, Harti, Lex, selfmader, usw. usw. usw. – hatte sofort Blut geleckt und wollte endlich mal wieder auf einer Seite aktiv werden, auf der sich auch etwas tun würde – auf der man keine “To Do Listen” für den Webmaster schreibt, die dann 2 oder mehr Monate liegen bleiben würden. Auf der man Usern mehr Verantwortung geben kann und sie aktiv bei der Content-Generierung einbezieht, und und und.

Gegenleistungen konnten wir leider nicht versprechen. Ja, es klingt natürlich widersprüchlich, wenn ich mich an einem Projekt beteilige, das unendlich viel meiner Zeit frisst, mit dem ich aber quasi kein Geld verdienen kann, doch an der Stelle habe ich mich vollkommen bewusst auf Julians Vorgabe eingelassen. Für uns ging es darum, der Community etwas zurückzugeben (denn letzten Endes ist es nicht unbedingt eTCG.de, dem ich dankbar sein sollte, sondern der Community, die mich unterstützt hat) und eine Anlaufstelle für alle Sammelkartenspieler zu schaffen. Die sich insbesondere auch über die Unterstützung der Distributoren freuen kann, was nicht wirklich funktioniert, wenn die Seite einer “Werbewüste” gleicht. Entsprechend findet sich auch bis heute kein eBay Banner auf TCG Arena und das wird sich auch bis auf Weiteres nicht ändern.

Ich hatte bis zuletzt alles für eTCG.de gegeben und nur wenige Tage vor meinem Ausstieg noch das Forenteam erweitert bzw. wenig aktive Member aussortiert. Mir ging es darum, die Sache “fair” herunter zu spielen. Ich zog somit einen sauberen Schlussstrich und wusste, dass ich mir nichts zu Schulden kommen ließ – eTCG.de war von mir selbst bestmöglich auf die neue Konkurrenz vorbereitet und es würde auf einen “fairen Wettkampf” zwischen den beiden Seiten hinauslaufen. Davor fürchtete ich mich nicht, da ich überzeugt davon war, dass sich TCG Arena langfristig an der Spitze etablieren können würde, da die Seite ständig mit neuen Features begeistern würde und ein motiviertes Team dahinter stand.

Der Launch war erfolgreich und die Seite konnte sich in den ersten beiden Wochen über einen regen Userzuwachs freuen. DANN – ja, nach 2 (!) vollen Wochen – wurde der Verlag darauf aufmerksam, dass es plötzlich eine Konkurrenz gab. Uns wurden Vorwürfe gemacht, von wegen wir hätten Mitglieder des eTCG.de Teams “aggressiv abgeworben”. Bei aller Liebe, doch wenn mich jemand fragt, warum ich eine Seite verlasse, ich ihm dann sage, dass ich ein neues Projekt starte und mich die Person dann von sich aus fragt, was das genau für ein Projekt ist und – nachdem man die ersten Infos preis gegeben hat – dann noch wissen möchte, ob sie auf der Seite ebenfalls aktiv werden kann, sehe ich das nicht als aggressives Abwerben.

Der Verlag reagierte und kündigte umfassende Änderungen auf eTCG.de an. Die erste Maßnahme hierzu war die Sicherung des übrigen Teams. Folglich wurde jedem Administrator eine pauschale monatliche Vergütung angeboten, was diese auch plötzlich zu einem erneuten Sinneswandel bewog und sie plötzlich wieder vom “riesigen Potential” von eTCG.de überzeugte. Jetzt kann ich zwar als Selbstständiger besonders gut nachvollziehen, wenn sich jemand für die Seite entscheidet, die mehr Geld bezahlt (immerhin muss ich mir meine Kunden teilweise auch so aussuchen – so ist das eben im Geschäftsleben). Allerdings habe ich ein echt großes Problem damit, wenn Leute nach außen hin so tun, als hätte sie ihre unglaubliche “Liebe zu der Seite” zu diesem Schritt bewogen, obwohl sie eigentlich schon längst die “Seiten gewechselt” hatten und der ausschlaggebende Faktor ein ganz anderer, nämlich das liebe Geld, war (Update: Mittlerweile ist Madisian an mich heran getreten und er erläuterte mir, dass er einerseits lange mit sich haderte und andererseits auch die größere Verantwortung sowie das größere Mitspracherecht den Ausschlag für eTCG.de gaben).

Im nächsten Schritt kam es zu “Panikbeförderungen”, wie ich sie jetzt im Nachhinein liebevoll bezeichne. Leute, die zwar motiviert an die Sache ran gehen, leider aber zu Problemen innerhalb des Teams führen (aufgrund gewisser Defizite im Bereich der “Social Skills”), wurden nach dem Peter-Prinzip nach oben befördert. Das Vertrauen, das man diesen Leuten schenkte (das sie in den Jahren zuvor nicht erhielten, da es von der alten Boardleitung Vetos gab), wurde mit bedingungsloser Loyalität belohnt. So dauerte es nicht lange, bis der neue Content Manager öffentlich die Auswirkungen der Abgänge von ehemaligen Teammembern herunter spielte (dass er ebenfalls neuerdings einen mittleren 3stelligen Betrag pro Monat verdiente, hatte damit selbstverständlich nichts zu tun). Genauso zogen neue Street Team Mitglieder in ausschweifender Form über die eben erst ausgestiegenen Ex-Admins her. Alles wenig überraschend, doch trotzdem erwähnenswert.

Als letzte unmittelbare Maßnahme folgte dann das Auslösen einer Euphoriewelle auf eTCG.de. Es wurde verkündet, dass sich auf der Seite nun bald einiges ändern würde, dass es jetzt auch neue Features geben würde, und so weiter und so fort. Bisher hat man von den Versprechnungen noch nichts gesehen, doch das wird sich möglicherweise in Kürze ändern. Immerhin soll auch ein weiterer Webmaster eingestellt werden, der sich dann um die Seite kümmern wird.

Unter dem Strich haben sich die monatlichen Kosten von eTCG.de durch diese “Maßnahmen” weit mehr als verdoppelt. Ich möchte gar nicht von der Hand weisen, dass es für TCG Arena negativ ist, dass einige Leute, die ursprünglich ihren Support zugesagt hatten, jetzt doch auf eTCG.de bleiben, allerdings ist es schlichtweg nicht möglich, die Seite auf diese Weise “verhungern” zu lassen. Das Team der Seite steht – mit oder ohne Leute, die jetzt auf eTCG.de bleiben und die Seite wird auch nicht morgen abgeschalten, wenn sie bis dahin keinen Gewinn erwirtschaftet (was mit absoluter Sicherheit der Fall sein wird). Hier kämpft gerade Leidenschaft gegen Geld und ich vertrete die Ansicht, dass ersteres längerfristig erfolgreicher sein wird.

TCG Europameisterschaften

Ich bin erst letzte Woche von der WoW TCG Europameisterschaft in Prag zurückgekommen. Nachdem ich nun längere Zeit keine Coverage mehr für das WoW TCG gemacht hatte, war das eine nette Abwechslung – und Prag ist natürlich immer einen Besuch wert. Zuvor war ich bereits auf der Yu-Gi-Oh! Europameisterschaft in Mailand im Einsatz und auch dieses Event war ein riesiger Erfolg. Es ist schön mitanzusehen, wie gut es beiden Spielen aktuell geht und umso schöner, wenn man selbst einen gewissen Anteil daran hat.

Urlaub

Irgendwie habe ich mich dazu breit schlagen lassen, mal wieder Urlaub zu machen. So “richtig”. Üblicherweise heißt “Urlaub” für mich immer, mich woanders zu befinden, die Umgebung auf mich wirken zu lassen und trotzdem noch jede Menge Arbeit vom Tisch zu bekommen, indem ich im jeweiligen Aufenthaltsort ständig irgendwo Internet schnorre und an meinem Laptop sitze. Irgendwie hat das zwar auch etwas, allerdings ist es nicht wirklich erholsam.

Nachdem man mir die Möglichkeit gab, die Nordamerikanische Meisterschaft des WoW TCGs in Las Vegas mitzuspielen, hängten wir kurzerhand noch 1,5 Wochen in Vegas, San Diego und Los Angeles dran und somit hatte ich mal wieder einen “echten Urlaub”. Es war eine super-nette Abwechslung und da jetzt auch noch ein paar erholsame Tage in Prag nach der WoW TCG Europameisterschaft folgten, sollte ich eigentlich furchtbar entspannt sein. Nun ja, aufgrund der aufgestauten Arbeit muss ich das wohl noch ein wenig nach hinten verschieben, aber irgendwann wird mir das auch mal wieder gelingen…


Bis dahin sage ich mal wieder Ciao und ich hoffe, dass das nächste Update nicht wieder so lange auf sich warten lassen wird.

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Unter den Hut geschaut: Generationenwechsel

Die diesjährige Deutsche Meisterschaft wird als die größte DM aller Zeiten in die Geschichtsbücher eingehen! Mit mehr als 1060 Teilnehmern konnte sie die Messlatte wieder einmal ordentlich höher legen und alle zukünftigen Turniere dieser Art werden sich mit ihr messen müssen.

Markus Wichmann konnte mehr als 1060 andere Spieler auf die Plätze verweisen und das Turnier für sich entscheiden! Veteranen, wie Michel Grüner und Vittorio Wiktor konnten sich zwar bis in die Top 32 vorspielen, doch dann war auch für sie Schluss. Somit markiert das Turnier wieder mal einen “Generationenwechsel”, über den ich auch in der Kolumne dieser Woche schreiben möchte: Unter den Hut geschaut: Generationenwechsel.

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Online-Petition für die DM-Coverage

Gestern wurde ich (das gefühlte 500ste Mal) wieder einmal gefragt, ob ich dieses Jahr auf der Deutschen Meisterschaft sein würde. Ich verneinte und erklärte, dass ich zwar ursprünglich von Amigo eingeladen wurde, allerdings absagen musste, nachdem wir uns nicht über meine Vergütung für das Event einig werden konnten.

Im Gegensatz zu den vielen anderen vor ihm ließ es Giocci nicht einfach darauf beruhen und kommentierte mit einem trockenen “Schade” oder “Das ist ja Mist”, sondern er fühlte sich ermutigt, etwas dagegen zu tun. Daher griff er zu einer halbwegs geeigneten Möglichkeit, die man in Zeiten des Internets in solchen Situationen nutzt: Online-Petitionen!

Sein erklärtes Ziel ist das Sammeln von stolzen 5.000 Stimmen, um so Amigo davon zu überzeugen, dass man mich doch auf jeden Fall einladen sollte. Ich schätze zwar, dass die Nummer etwas arg hoch gegriffen ist (einige besonders treue Unter den Hut geschaut Leser werden sich noch daran erinnern, wie schwer es war, 1.000 Stimmen zu sammeln, um Matthias in den Saucentest zu wählen…), trotzdem fühle ich mich einerseits geehrt und finde die Aktion andererseits durchaus witzig. Falls ihr sie ebenfalls unterstützen wollt, so beteiligt euch einfach an der Petition.

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Unter den Hut geschaut: Das Organized Play 2011

Die wichtigste News der Woche war die Ankündigung der Organized Play Programme 2011. Im Grunde wird das amerikanische System komplett übernommen, so dass auch die Regionals hierzulande direkt für das Turnier qualifizieren, das wiederum für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Dadurch ergeben sich auch jede Menge Änderungen bei der Deutschen Meisterschaft. Unter dem Strich halte ich die Vereinheitlichung des internationalen Organized Plays für sinnvoll, da die Community so noch enger zusammen wachsen kann.

Offen ist allerdings nach wie vor die Frage nach einer Nachfolge-Turnierserie für die Fortune Tour. Um diese Frage mal zu beantworten habe ich die gesamten Infos zusammen genommen, die in den letzten Wochen veröffentlicht wurden, um so eine Voraussage zu treffen. Mehr dazu in meiner Kolumne: Unter den Hut geschaut: Das Organized Play 2011.

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Unter den Hut geschaut: Die Bedeutung einer Coverage

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Wenn es ein Thema gab, das mich die ganze Woche gejagt hat, so war das zweifellos das Thema Coverage. Ich habe diesbezüglich mehrfach telefoniert, habe mir überlegt, wie man sie zukünftig noch besser machen könnte und wie man diese auf andere Bereiche ausweitet, so dass es nicht immer nur bei TCGs bleibt. Darüber zu schreiben schien mir der einzig logische Schluss zu sein…

Entsprechend geht meine wöchentliche Kolumne auf die Bedeutung von Coverages ein. Ich denke nämlich, dass diese durchaus den Unterschied machen können. Ohne Coverage wird beispielsweise niemand davon erfahren, wer überhaupt gewonnen. Lest hier weiter: Unter den Hut geschaut: Die Bedeutung einer Coverage.

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Unter den Hut geschaut: Jahresrückblick 2010

2010 war ein verdammt gutes Jahr für das Yu-Gi-Oh! Trading Card Game. Es fanden jede Menge großartige Turniere statt und entsprechend gab es viele Gründe für Spieler, ein paar Freudenschreie gen Himmel zu schicken.

Am letzten Tag des Jahres gibt es erwartungsgemäß einen Jahresrückblick von meiner Seite, in dem ich noch einmal die Turnier-Highlights – allen voran die ersten europäischen Yu-Gi-Oh! Championship Series – durch genommen habe: Unter den Hut geschaut: Jahresrückblick 2010.

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WordPress it is!

Wir haben es geschafft! Wir sind fertig mit den Vorbereitungen für die Deutsche Yu-Gi-Oh! Meisterschaft am kommenden Wochenende! Zwar wird vieles so wie sonst auch aussehen, allerdings gibt es natürlich auch ein paar Neuerungen. Wir werden WordPress als Content Management System nutzen und ich bin schon gespannt, wie es sich machen wird. Zwar arbeite ich schon seit so einiger Zeit damit (dieser Blog arbeitet auch mit WordPress), allerdings nutzte ich es noch nie für eine Coverage.

Ihr könnt die Coverage auf http://event.amigo-spiele.de finden. Wie ich schon letzte Woche geschrieben habe, haben wir wirklich viele Anstrengungen unternommen, damit die Coverage richtig rocken wird. Es wird in jedem Fall coole Featured Matches, eine Metagame-Analyse, die keine Fragen offen lässt, sowie kreative Deck Features geben. Ich weiß noch nicht sicher, ob ich wie gewohnt über alles mögliche bloggen können werde, doch ich bin zuversichtlich, dass wir eine Möglichkeiten finden werden, um den Spaß vor Ort mit Hilfe der Coverage zu transportieren – beispielsweise mit einigen Videos.

Solltet ihr noch offene Fragen bezüglich der Coverage haben oder mir Artikelvorschläge zukommen lassen wollen, so setzt euch einfach mit mir in Verbindung. Entweder per E-Mail, per ICQ (#44734926) oder kommentiert einfach diesen Eintrag.

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