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Das Comeback des eBay Kundendiensts
Posted by soulwarrior in Blog on 7 June 2011
Vor einigen Tagen habe ich noch über das Versagen des eBay Kundendiensts geschrieben. Mein Problem in wenigen Worten: Ich versuchte mich für das eBay Partner Network zu registrieren, was allerdings nicht möglich war. Ich hatte mich auf verschiedene Weisen mehrfach an den eBay Kundendienst gewendet, doch immer nur automatisch generierte und nichtssagende Antworten erhalten, die in keiner Weise hilfreich waren.
Stammleser dieses Blogs werden nun einen Folgeartikel erwarten, in dem ich nur noch weiter auf dem Kundendienst herum reite (ähnlich wie beim PayPal Betrug…), allerdings muss ich euch (glücklicherweise) enttäuschen: eBay hat sich wirklich um den Fall gekümmert!
Kristina, die auch schon meinen ursprünglichen Blog-Eintrag kommentierte, hat mich per E-Mail kontaktiert und war in der Lage, das Problem zu beseitigen. Offenbar lief etwas während des Registrierungsprozesses schief, so dass ich eine andere E-Mail Adresse nutzen musste (an der Stelle habe ich die Qual der Wahl…), was dann immerhin ohne weitere besondere Vorkommnisse gelang. Ich weiß nicht, was mit dem ursprünglich angelegten Account passieren wird, allerdings überlasse ich das einfach mal eBay.
Zwar wurden die von mir übermittelten Domains erneut auf “Ungültig” gesetzt, doch immerhin konnten die ersten Hits erfasst werden. Daher bin ich jetzt einfach mal voller Hoffnung, dass sich dieses letzte Problem auch noch lösen lässt. Möglicherweise habe ich es sogar schon gelöst, da ich die Seiten noch mal mit “www” übermittelt habe (meine Seiten arbeiten alle mit Redirects via .htaccess, um Duplicate Content zu vermeiden; wenn man also “soulwarrior.net” in der Adresszeile angibt, landet man auf “www.soulwarrior.net“). Vielleicht wird dadurch der Fehler bei eBay ausgelöst, wer weiß…
In jedem Fall möchte ich mich bei eBay sowie im Speziellen bei Kristina bedanken, die sich mit dem Fall näher befasste und so mit einer Lösung für mein Problem aufwarten konnte. Das ist auf jeden Fall der richtige Ansatz gewesen und sorgte auch direkt dafür, dass ich mal wieder mehr Lust darauf habe, eBay einen Besuch abzustatten.
Solltet ihr übrigens auch mal tun, am besten indem ihr euch die auf der rechten Seite verlinkten Angebote anseht.
Das Versagen des eBay Kundendiensts
Posted by soulwarrior in Blog on 23 May 2011
Es gibt da so ein System, das nennt sich “eBay Partner Network”. Es ist eigentlich ziemlich cool – man schaltet ein paar Werbeanzeigen auf seiner Webseite und hofft darauf, dass die Besucher ab und an mal darauf klicken. Wenn sie das tun und / oder anschließend ein paar Artikel auf eBay kaufen, bekommt man ebenfalls eine kleine Vergütung.
Das klingt schon extrem sinnig und ich bin mir sicher, dass einige Leser an dieser Stelle bereits auf dem Weg zu Google sind, um den Weg zur Partner Network-Seite in Erfahrung zu bringen und sich dort anzumelden. Lasst mich euch vielleicht noch kurz vorher die Info mit auf den Weg geben, dass ihr gerade Gefahr lauft, euer Nervenkostüm krass zu strapazieren. Ich versuche nämlich aktuell genau dasselbe, allerdings ist das leichter gesagt als getan.
Der Registrierungsprozess von eBay ist nicht ganz so geradlinig, wie man sich das wünschen würde. Ja, man kann sich relativ schnell auf der Seite anmelden; man kann sogar seinen normalen eBay Account mit dem Partner Network Account verbinden, was mit Sicherheit einige tolle Vorteile bringt und Zeit erspart (fragt mich nicht nach Details). “Alles, was man tun muss” ist die Angabe der Webseiten, auf denen man werben will sowie das Hochladen eines speziellen .txt-Files auf den jeweiligen Server. Hat man jemals eine Seite bei Google Analytics ausgestattet, so ist man mit einem ähnlichen Prozess bereits bestens vertraut.
Jedoch gibt es einen Haken an der Sache: eBay ist nicht Google. eBay hat nicht alles perfekt automatisiert. eBay hat keine hilfreichen Hilfe-Seiten. Und last but not least hat eBay keinen verfluchten Kundendienst.
Die “Domain-Aktivierungsseite” beim eBay Partner Network gibt als Überprüfungsstatus bei den von mir eingereichten Seiten ein “Ungültig” zurück. Es gibt selbstverständlich keine Info, WARUM es sich bei den Seiten um “ungültige” Seiten handelt. Es gibt selbstverständlich keine Informationen in den FAQs, die einem vermitteln, wann eine Seite den Status “Ungültig” erhält. Entsprechend blieb mir nur, das zu tun, was jeder verzweifelte Webmaster mit zu viel Zeit an meiner Stelle getan hätte: Ich habe eine E-Mail geschickt. Beziehungsweise, ich versuchte eine E-Mail zu schicken. Denn die Nutzung des Kontaktformulars des eBay Partner Networks brachte nur folgende Nachricht hervor:
OK, die Seite war also für kurze Zeit nicht verfügbar. Kein Problem, ich versuchte es einfach ein paar Minuten später erneut. Wieder dieselbe Nachricht. Ich habe es noch mal eine Stunde später versucht. Dieselbe Nachricht. Ich habe es am nächsten Tag versucht. Immer noch der gleiche Blödsinn.
Gut, die Schlacht war verloren, doch der Krieg noch nicht ganz. Also griff ich zum nächsten Mittel, in dem Fall dem Telefon. Leider kann man das eBay Partner Network nicht anrufen, sondern nur den ganz normalen eBay Kundendienst. Klingt aber immer noch halbwegs logisch, es handelt sich ja immerhin um dieselbe Firma. Folglich habe ich zum Hörer gegriffen und mich zur Hotline durchgekämpft… was sollte schon passieren?!
Wie sich herausstellen sollte, konnte man mir am Telefon nicht wirklich weiterhelfen (außer man bezeichnet es als hilfreich, dass sie mich für diese “Serviceleistung” zahlen lassen…). Mir wurde gesagt, dass ich “mal eine E-Mail schicken soll”. Ich erklärte, dass es nicht möglich wäre, über das Kontaktformular des Partner Networks E-Mails zu schicken. Man verwies mich an den normalen eBay Kundendienst. Ich sollte die Kategorie “technisches Problem” auswählen und dann würde man sich um mein Anliegen kümmern. Gesagt, getan. Ich wartete. Und wartete. Und wartete einen Tag. Und wartete noch ein wenig länger und nach nur 5 Tagen (das entspricht in der Internet-Zeitrechnung einem vollen Jahr!) bekam ich auch schon eine Antwort! Man verwies mich darin an den Support des eBay Partner Networks. Aha.
Ich war mir zunächst nicht wirklich sicher, was ich nun zurück schreiben sollte. Ich konnte mich schließlich dazu durchringen, ihnen noch eine höfliche E-Mail zu schicken, in der ich noch einmal erklärte, dass das Kontaktformular des eBay Partner Networks nicht funktioniert. Mein Vorschlag war, dass man einfach meine E-Mail an die zuständigen Kollegen weiterleiten soll; damit wäre mir schon sehr geholfen gewesen. Eine Antwort ließ diesmal nicht lange auf sich warten und diesmal erklärte man mir, dass ich eine technische Störung “mit einem Drittanbieter” gemeldet hatte. eBay wäre zwar fürchterlich bestürzt, es tut ihnen ganz doll leid und sie würden auch demnächst mal 2 Lämmer in Demut schlachten, weil sie dermaßen unglücklich für mich sind, aber sie können nichts machen, wenn es technische Probleme “bei einem Drittanbieter” gibt. Der jeweilige Drittanbieter ist der einzige, der mir in so einem Fall weiterhelfen kann.
Spätestens an dem Punkt fühlte ich mich jetzt “echt verarscht”. Ich bin mir noch nicht so ganz sicher, wie ich nun weiter vorgehen soll… die Optionen scheinen nahezu unbegrenzt und ob ich ihnen nun schreibe, dass sie mich mal kreuzweise können, dass sie verdammt noch mal meine E-Mails lesen sollen oder dass mich einfach mal der “Drittanbieter” kann, bei dem es sich ebenfalls um eBay handelt… es klingt alles recht verlockend. Hat jemand vielleicht einen Vorschlag?
Der PayPal Betrug: Wie PayPal mit Beschwerden umgeht
Posted by soulwarrior in Blog on 14 January 2011
Mein Kampf mit PayPal ist mittlerweile quasi vorüber. Hier noch mal eine kleine Zusammenfassung was bisher geschah:
- Ich habe einige Loot-Verkäufe auf eBay durchgeführt
- Derselbe Käufer hat einen Großteil der Artikel gekauft und mit PayPal “gezahlt”
- Er hat mich betrogen – da das mit PayPal kinderleicht ist
- Da PayPal zu unfähig ist, um das Geld vom Käufer einzuziehen, fordert es man einfach von mir ein – das ergibt natürlich aus unternehmerischer Sicht jede Menge Sinn!
- PayPal hat mir erst wieder einen Teil des Geldes zurück erstattet…
- …nur um es dann wenig später erneut einzuziehen
- Sie haben genau genommen NICHTS getan, sich mit keinem meiner Argumente wirklich auseinander gesetzt und mir einen Schufa-Eintrag sowie ein Inkasso-Büro angedroht
Kurzum: Ich habe gezahlt. Ich habe mich DANACH mit einem Anwalt unterhalten, der mir erklärt hat, dass PayPal nur wenig machen kann und voraussichtlich noch weniger tun würde, da es die 1.600 € nicht wert sind, mich zu verklagen. Leider konnte ich mein Geld nicht mehr zurückholen (ich MUSSTE überweisen, was natürlich auch logisch ist, denn an der Stelle setzen sie nicht auf Lastschrift – sonst hätte ich diese ja zurückbuchen können, was IHRE erklärte Spezialität ist), daher habe ich im Grunde ein Monatsgehalt abgeben müssen. Ich habe zwar noch mal eine E-Mail geschrieben und das Geld zurück gefordert, doch diese bleibt selbstverständlich unbeantwortet.
“Glücklicherweise” versorgt uns PayPal mit jeder Menge hilfreicher Informationen, was man tun kann, wenn man mit ihrem “Service” nicht allzu glücklich ist. Ich zitiere mal:
“Dies ist unsere abschließende Stellungnahme in dieser Sache. Sollten Sie mit dieser abschließenden Stellungnahme von PayPal nicht einverstanden sein, können Sie sich an folgende Stellen wenden um eine offizielle Beschwerde gegen PayPal vorzubringen:
- Europäisches Verbraucherzentrum Deutschland – Kiel Andreas-Gayk-Str. 15 D – 24103 Kiel
- Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) 110, Route d’Arlon, L-2991 Luxembourg
- UK Financial Ombudsman Service (FOS).
Sie haben außerdem innerhalb der nächsten 6 Monate die Möglichkeit, den Service des Ombudsmannes für Finanzfragen in Großbritannien zu nutzen. Informationen dazu finden Sie unter: http://www.financial-ombudsman.org.uk.
Da mir ein anderer (ebenfalls betrogener) eBay Verkäufer den Financial Ombudsman empfohlen hat, hatte ich mich dorthin gewandt. Die Antwort könnt ihr euch etwas genauer ansehen, wenn ihr auf das Bild rechts klickt.
Ich muss schon sagen: PayPal hat sich wieder mal selbst übertroffen und “Kundendienst” wirklich neu erfunden!
Mein neuer Laptop: Samsung Q330-Silver
Posted by soulwarrior in Blog on 12 November 2010
Ich dachte mir, es wäre wieder mal an der Zeit, sich einen neuen Laptop zu besorgen. Nachdem ich jetzt mehr als 3 Jahre mit meinem Sony Vaio VGN-CR190 gearbeitet habe, bin ich nicht mehr ganz auf dem aktuellsten Stand der Technik. Während dieser Zeit hatte ich nur ein wirklich schreckliches Erlebnis mit dem Laptop: Das Gerät hatte nach 11 Monaten und ca. 15 Tagen den Geist aufgegeben. Ich freute mich, dass die Garantie noch nicht abgelaufen war (in Amerika beträgt diese nur 12 Monate und er wurde in den USA gekauft), wandte mich an den Support und der meinte zu mir, das würde immer noch unter die Garantie fallen (da war ich mir beispielsweise nicht ganz sicher, da das Verschiffen in die USA ja einiges an Zeit in Anspruch nehmen kann). Leider stellte sich dann die Garantieleistung als Trugschluss heraus, da man behauptete, das Problem kam dadurch zustande, dass ich den Laptop mal fallen gelassen hatte. Das ist mit Sicherheit falsch… ich musste neben der Reparatur auch den Zoll noch mal bezahlen, so dass ich unter dem Strich fast einen neuen Laptop hätte kaufen können. Immerhin war es aber der einzige Fall dieser Art (gut, das Netzteil ist mittlerweile 3mal gestorben und der Rahmen steht manchmal etwas unter Strom…). Jedenfalls habe ich jetzt einige Tage mit dem neuen Laptop gearbeitet und muss sagen, dass ich meine Meinung über Sony noch mal überdenken könnte. Klar war es nicht der Knaller, dass der Laptop nach einem Jahr gestorben ist, doch immerhin hat er überhaupt erstmal ein Jahr gehalten. Der Samsung-Laptop verursacht direkt von Beginn an Probleme, da sich die Tastatur etwas seltsam verhält: Manchmal, wenn ich die Leertaste drücke, springt der Cursor eine Zeile nach oben. Ihr könnt euch hoffentlich vorstellen, WIE nervig das ist. Ich muss ständig wieder Buchstabensalat löschen, der entstanden ist, nachdem der Cursor mal wieder gesprungen ist und ich weiter getippt hatte. Dann muss auch noch der Cursor neu platziert werden und am Ende habe ich meist nicht wenig Lust, den Laptop gegen eine Wand zu werfen. Zu sagen, dass es mich “etwas einschränkt”, wäre eine Untertreibung. Es ist mehr als nur frustrierend und ich verliere jegliche Motivation, irgendwelche Arbeiten mit dem Laptop zu erledigen. Ich habe nach dem Problem bereits gegoogelt, doch meist wird nur vermutet, dass es etwas mit dem TouchPad zu tun hat. Das Problem bestand allerdings auch, nachdem ich das TouchPad aus geschalten oder die Treiber komplett deinstalliert hatte… Andere Vorschläge, beispielsweise dass ein Virus im Bootsektor für das Problem verantwortlich sein könnte, stellten sich bisher auch als wenig hilfreich heraus. Ich hatte den PC schon im abgesicherten Modus gestartet und einen Virenscan laufen lassen, doch auch das brachte mich nicht weiter. Ich gehe daher nicht mehr davon aus, dass es sich um irgendeine Art Software-Problem handelt. Folglich bleibt mir nur, auf eine Antwort des Samsung-Supports zu warten, den ich mittlerweile 2mal angeschrieben habe… Update: Es geht alles! Ich hatte eine externe USB Tastatur angeschlossen, um endgültig sicher sein zu können, dass es sich um einen Hardware-Defekt handelt. Und komischerweise trat das Problem nicht mehr auf. Ich nahm die externe Tastatur wieder vom Rechner und es ging immer noch alles. Mein “best guess”: Ich habe gestern noch mit Spybot immunisiert, was das Problem zwar nicht löste, aber möglicherweise hat das ja jetzt erst nach dem Reboot gewirkt?! Ich hoffe jedenfalls darauf, dass das jetzt so bleibt! Endlich wieder abrocken beim Schreiben! Update 2: Das Problem tritt wieder auf… es ist aber jetzt immerhin schon mal relativ sicher ein Software-Defekt…
Es gibt keinen Kundendienst bei der Deutschen Telekom
Posted by soulwarrior in Blog on 25 July 2010
Zwar bin ich sonst nicht der Mensch, der zu Verallgemeinerungen greift, doch da ich mitunter auch schon über die Deutsche Bahn hergezogen bin, zeichnet sich so langsam ein Schema bei den ehemaligen Staatsfirmen ab. Offenbar haben diese nämlich noch nicht ganz verstanden, dass ihr Monopol mittlerweile nicht mehr existiert. Gut, die Bahn braucht wohl auf absehbare Zeit keine Konkurrenz zu fürchten und auch die Deutsche Telekom wird nicht urplötzlich von der Bildfläche verschwinden, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass man mit dem derzeitigen Service-Angebot langfristig erfolgreich sein wird. Zumindest im Fall der Telekom, denn deren “Service” hat die Bezeichnung eigentlich nicht wirklich verdient.
Der konkrete Fall: Ich rief bei der Telekom vor 1,5 – 2 Monaten an und bat darum, dass man meine Kosten senkt. Selbst das Basic-Angebot der Telekom ist noch sehr viel teurer als vergleichbare Angebote von Mitbewerbern (Alice, Kabel Deutschland, usw.). Da mich Festnetztelefonie nicht im geringsten interessiert, würde ich diese im Grunde auch weg fallen lassen, wenn endlich mal ein Anbieter einen reinen Internet-Tarif anbieten würde, aber gut, es werden wohl noch 10 Jahre vergehen, bevor irgendjemand mal die Zeichen der Zeit erkennt. Jedenfalls kam man mir geringfügig entgegen und senkte meine monatliche Rate um satte 5,- Euro (merken: Ständig bei der Telekom anrufen, sich über den neusten Neukunden-Gewinnungs-Deal beschweren, darauf verweisen, dass man “langjähriger Kunde” ist und irgendwann bekommt man sogar mal was).
Jetzt (ja, jetzt. 1,5 Monate später) bekam ich die Auftragsbestätigung. Und wie immer hat die Telekom ihren Lieblingstrick versucht: Man hat nicht einen bestehenden Vertrag abgeändert, nein, man hat mir einen neuen Vertrag aufgeschwatzt. Nur hatte ich mich nicht an den Kundendienst gewendet, um “einen neuen und günstigeren Vertrag” zu bekommen, sondern um “weniger in meinem bestehenden Vertrag” zu zahlen. Das fand ich zwar schon dreist (man schließt eigentlich ständig mit der Telekom Verträge ab, von denen man gar nichts weiß), aber natürlich setzt man noch einen drauf: Man reduzierte meine DSL Leitung.
Davon war nun wirklich keine Rede in dem Gespräch, das ich ursprünglich mit der Hotline führte. Es ging um eine Reduzierung des Preises und sonst nichts. Diese wurde mir versprochen. Was ich bekommen habe waren etwas weniger Kosten, dafür aber auch weniger Leistung (DSL halb so schnell) und 2 weitere Jahre Vertragsbindung.
Ich habe meinen Ärger an der Hotline kund getan. Ich habe ruhig argumentiert und den Fall geschildert, wodurch ich dem Kundenberater klar vermittelt habe, dass man mit mir reden kann. Kommt man mir entgegen, so kann ich ein sehr glücklicher Kunde sein. Ich gebe ihm selbst die Steilvorlage und erkläre ihm, dass ich mit dem Kundendienst der Telekom bisher zufrieden war, mit dem Preis aber nicht wirklich.
Die Reaktion war nun mehr als enttäuschend. Man erklärte mir, dass ich weitere Preisverhandlungen bei meinem ursprünglichen Gespräch hätte machen müssen. Aha. Warum ich diese jetzt nicht mehr machen konnte, wurde mir nicht erklärt. Mir wurde erklärt, warum meine DSL Verbindung nun auf DSL 3000 runter gesenkt wurde: Mehrere meiner Nachbarn hätten mittlerweile DSL beantragt und wenn alle an derselben Leitung hängen, wird das halt nichts mehr mit der hohen Geschwindigkeit. Das ist zwar schön und gut, aber was interessiert mich das? Wenn ich doch offensichtlich eine der ersten Personen war, die hier DSL hatten, will ich nicht darunter leiden, dass meine Nachbarn nun ebenfalls im 21ten Jahrhundert angekommen sind?!
Ich habe nun reagiert und die 5,- Euro monatliche Ersparnis abgelehnt, da ich lieber ein weiteres Jahr in meinem Vertrag hänge und während dieser Zeit die 5,- Euro drauf zahle, nur um dann anschließend zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Da habe ich nämlich diese zusätzlichen Kosten nach 6 Monaten wieder rein geholt. Bei stärkerer DSL Leitung. Der Kundendienstberater mochte diese Rechnung gar nicht und hat mich über die tollen Vorteile der Telekom aufgeklärt. Dass ich an der Leitung des Netzbetreibers hänge, während die anderen Anbieter nur “oben drauf” buchen – das ist mir prinzipiell egal, solange meine Leitung steht. Dass ich doch hier das ach so tolle Festnetz habe und sonst nur Voice over IP – das ist mir ebenfalls egal, ich erklärte ihm, ich brauche Festnetz nur für 2 Dinge: Meine Mutter alle 2 Wochen anzurufen und die Hotline der Telekom.
Ach ja, ich musste auch noch erklären, wann mein Vertrag eigentlich begann. Ich hatte letztes Jahr das Entertain “Try & Buy” Paket gebucht. Nachdem ich mich dagegen entschieden hatte, da die versprochene Performance-Steigerung (erwartungsgemäß) ausblieb, hat man mich nicht einfach auf meinen alten Vertrag zurückfallen lassen, nein, man hat mir einen neuen ausgestellt. Was nicht so ganz der Sinn und Zweck eines “Try & Buy” Pakets sein sollte, denn unter “Try” verstehe ich etwas anderes. Selbstverständlich gab es weder für diese Frechheit, die mich weitere 6 Monate Vertragslaufzeit gekostet hätte, noch für den fehlerhaften Abschlusses eines neuen Vertrags irgendeine Art von Entschädigung. Der Telekom ist es nämlich komplett egal, ob ihnen die Kunden weg rennen – noch haben sie ja genug. Erst wenn noch mehr Leute aufwachen und begreifen, dass die Telekom einfach einen schlechten Job in puncto Kundenbindung macht, wird sich das womöglich mal ändern. Oder der Konzern geht halt (in dem Fall dann tatsächlich zu recht) pleite.
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