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Unter den Hut geschaut: Generationenwechsel

Die diesjährige Deutsche Meisterschaft wird als die größte DM aller Zeiten in die Geschichtsbücher eingehen! Mit mehr als 1060 Teilnehmern konnte sie die Messlatte wieder einmal ordentlich höher legen und alle zukünftigen Turniere dieser Art werden sich mit ihr messen müssen.

Markus Wichmann konnte mehr als 1060 andere Spieler auf die Plätze verweisen und das Turnier für sich entscheiden! Veteranen, wie Michel Grüner und Vittorio Wiktor konnten sich zwar bis in die Top 32 vorspielen, doch dann war auch für sie Schluss. Somit markiert das Turnier wieder mal einen “Generationenwechsel”, über den ich auch in der Kolumne dieser Woche schreiben möchte: Unter den Hut geschaut: Generationenwechsel.

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Online-Petition für die DM-Coverage

Gestern wurde ich (das gefühlte 500ste Mal) wieder einmal gefragt, ob ich dieses Jahr auf der Deutschen Meisterschaft sein würde. Ich verneinte und erklärte, dass ich zwar ursprünglich von Amigo eingeladen wurde, allerdings absagen musste, nachdem wir uns nicht über meine Vergütung für das Event einig werden konnten.

Im Gegensatz zu den vielen anderen vor ihm ließ es Giocci nicht einfach darauf beruhen und kommentierte mit einem trockenen “Schade” oder “Das ist ja Mist”, sondern er fühlte sich ermutigt, etwas dagegen zu tun. Daher griff er zu einer halbwegs geeigneten Möglichkeit, die man in Zeiten des Internets in solchen Situationen nutzt: Online-Petitionen!

Sein erklärtes Ziel ist das Sammeln von stolzen 5.000 Stimmen, um so Amigo davon zu überzeugen, dass man mich doch auf jeden Fall einladen sollte. Ich schätze zwar, dass die Nummer etwas arg hoch gegriffen ist (einige besonders treue Unter den Hut geschaut Leser werden sich noch daran erinnern, wie schwer es war, 1.000 Stimmen zu sammeln, um Matthias in den Saucentest zu wählen…), trotzdem fühle ich mich einerseits geehrt und finde die Aktion andererseits durchaus witzig. Falls ihr sie ebenfalls unterstützen wollt, so beteiligt euch einfach an der Petition.

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Unter den Hut geschaut: Das Organized Play 2011

Die wichtigste News der Woche war die Ankündigung der Organized Play Programme 2011. Im Grunde wird das amerikanische System komplett übernommen, so dass auch die Regionals hierzulande direkt für das Turnier qualifizieren, das wiederum für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Dadurch ergeben sich auch jede Menge Änderungen bei der Deutschen Meisterschaft. Unter dem Strich halte ich die Vereinheitlichung des internationalen Organized Plays für sinnvoll, da die Community so noch enger zusammen wachsen kann.

Offen ist allerdings nach wie vor die Frage nach einer Nachfolge-Turnierserie für die Fortune Tour. Um diese Frage mal zu beantworten habe ich die gesamten Infos zusammen genommen, die in den letzten Wochen veröffentlicht wurden, um so eine Voraussage zu treffen. Mehr dazu in meiner Kolumne: Unter den Hut geschaut: Das Organized Play 2011.

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Unter den Hut geschaut: Die Bedeutung einer Coverage

Wähle 2 beliebige Schwerpunkte

Wenn es ein Thema gab, das mich die ganze Woche gejagt hat, so war das zweifellos das Thema Coverage. Ich habe diesbezüglich mehrfach telefoniert, habe mir überlegt, wie man sie zukünftig noch besser machen könnte und wie man diese auf andere Bereiche ausweitet, so dass es nicht immer nur bei TCGs bleibt. Darüber zu schreiben schien mir der einzig logische Schluss zu sein…

Entsprechend geht meine wöchentliche Kolumne auf die Bedeutung von Coverages ein. Ich denke nämlich, dass diese durchaus den Unterschied machen können. Ohne Coverage wird beispielsweise niemand davon erfahren, wer überhaupt gewonnen. Lest hier weiter: Unter den Hut geschaut: Die Bedeutung einer Coverage.

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Unter den Hut geschaut: Jahresrückblick 2010

2010 war ein verdammt gutes Jahr für das Yu-Gi-Oh! Trading Card Game. Es fanden jede Menge großartige Turniere statt und entsprechend gab es viele Gründe für Spieler, ein paar Freudenschreie gen Himmel zu schicken.

Am letzten Tag des Jahres gibt es erwartungsgemäß einen Jahresrückblick von meiner Seite, in dem ich noch einmal die Turnier-Highlights – allen voran die ersten europäischen Yu-Gi-Oh! Championship Series – durch genommen habe: Unter den Hut geschaut: Jahresrückblick 2010.

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Das war die Spiel in Essen 2010

spiel-essen-2010-logo

Die letzten 5 Tage fand die Spiel in Essen statt – die größte Spielemesse der Welt (und ja, das schließt auch die GenCon mit ein). Mein guter Freund Christian hatte mich schon vor Ewigkeiten darum gebeten, mir nichts für die Woche frei zu nehmen, allerdings war ich mir selbst 7 Tage vor der Messe noch nicht sicher, ob ich die Reise auf mich nehmen würde (gerade auch deshalb, weil die Bahnfahrkarten wieder mal “besonders günstig” waren). Am Ende habe ich mich dafür entschieden, um mich ein wenig mit Amigo, Cryptozoic und Konami zu unterhalten, ein paar Freunde zu sehen und natürlich Karten zu spielen.

Meine Freunde von Cryptozoic und Konami waren die meiste Zeit in Meetings gefangen und allzu viel gab es nicht mit Amigo zu besprechen. Nachdem ich am ersten Tag im Draft trotz eines schlechten Decks 2 – 1 ging und am zweiten Tag das Uncut Sheet gewonnen hatte, sah ich mir den Rest der Tage die Messe an (das war auch für mich eine Premiere, sonst habe ich immer an irgendwelchen Ständen ausgeholfen und kam nie dazu, mich mal umzusehen). Jedenfalls bin ich am Stand der coolen Jungs von Gary Games vorbei gekommen, die dem Messe-Publikum ihr Spiel vorgestellt haben: Ascension.

Ascension Brettspiel (Chronicle of the Godslayer)

Mein Freund und früherer Kollege (damals bei Upper Deck) Ryan O’Connor gab mir eine Demo des Spiels und ich muss zugeben, ich mochte es. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Brettspielen, doch Ascension ist so eine Art Mischung aus einem Brett- und einem Sammelkartenspiel. Häufig muss es sich die Anschuldigung gefallen lassen, es wäre nur ein weiterer Dominion-Klon, doch obwohl es ebenfalls ein “Deckbau-Spiel” (ein Spiel, bei dem man sich sein Deck während des Spiels baut und weiter verbessert) ist, gibt es ein paar Unterschiede (der größte besteht darin, dass man bei Ascension nie weiß, was als nächstes passiert, während man sich bei Dominion schon zu Beginn des Spiels eine Taktik zurecht legen und diese bis zum Ende des Spiels durchziehen kann – ich denke, das macht das Spiel interessanter für TCG Spieler und das ist letztlich auch der Grund, warum es mich begeistern konnte).

Ich konnte glücklicherweise einige der coolen Leute von Gary Games kennenlernen, einschließlich des Besitzers (und Magic Hall of Famers) Justin Gary. Ich erfuhr, dass Ascension in Amerika richtig gut losgelegt hat und man sich gerade dabei befand, das Spiel in Deutschland in die Gänge zu bekommen. Ich konnte ein wenig den Weg dazu ebnen und hoffe, dass wir das Spiel jetzt bald in vielen Spieleläden in Deutschland antreffen werden. Ihr solltet es auf jeden Fall mal anspielen oder zumindest die Webseite des Spiels besuchen: AscensionGame.com.

Mir wurde ebenfalls eine Demo von The Spoils gegeben. Es handelt sich wohl um ein ziemlich gutes TCG, allerdings scheint es mit demselben Problem zu kämpfen, das schon für den Untergang von Vs. System verantwortlich war: Es ist einfach zu komplex für durchschnittliche Spieler, so dass diese zwangsweise immer frustrierter werden, wenn sie von erfahrenen Spielern immer und immer wieder verprügelt werden. Es ist noch zu früh für mich, um eine Empfehlung für das Spiel auszusprechen, aber ich halte euch auf dem Laufenden (es braucht niemand Angst zu haben, dass ich das WoW TCG für ein anderes Spiel aufgebe – das wird nicht passieren). Am kommenden Wochenende werde ich in Leipzig sein, um das 5jährige Bestehen des ortsansässigen Enchiladas zu feiern.

Am Freitagabend werden wir auch einige andere Spiele zocken und unter ihnen wird sich mit Sicherheit auch Ascension (und möglicherweise The Spoils) befinden. Folglich dürft ihr euch schon bald auf ein paar zusätzliche Infos freuen.

Wie fandet ihr die Spiel und was haltet ihr von den erwähnten Games (falls ihr diese schon mal angespielt habt)?

P.S.: Mittlerweile gibt es auch ein Review von Ascension vom Spiele-Kenner im Blog von darkpact

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Das große Problem des WoW TCGs

Cryptozoic Entertainment

Das World of Warcraft Trading Card Game hat ein Problem.

Moment, ich bin schon jetzt zu schnell und sollte besser noch mal von vorn beginnen: Das WoW TCG hat einige Probleme. Jedoch überschattet ein Problem alle anderen: Das Spiel ist wirklich verdammt geil! Die Sache mit wirklich fantastischen Produkten ist, dass sie üblicherweise extrem leidenschaftliche Personen anziehen. Die Sorte Leute, die ein Produkt nicht nur mögen, sondern sich regelrecht in das jeweilige Produkt verlieben. Manchmal geht das sogar so weit, dass sie sich mit dem Produkt identifizieren.

Soweit so gut. Nun könnte man sich fragen: Worauf will ich hinaus, was ist denn jetzt das Problem? Nun, leidenschaftliche Personen leben häufig auch in Extremen. Erfüllt ein Produkt, in das sie sich verliebt haben, (aus irgendwelchen Gründen) nicht mehr ihre Erwartungen, so schlagen ihre starken Gefühle schnell ins Gegenteil um – was in diesem Fall Hass wäre. Natürlich klingt das ein wenig weit hergeholt, doch ich denke, die meisten von euch haben mitbekommen, was geschah, nachdem Matt Markoff eine Zeit lang (zugegeben: Nicht nur eine Zeit lang, sondern eine lange Zeit) auf sein Geld warten musste. Und es braucht etwas mehr als ein wenig Wartezeit, um Matt Markoff so weit zu bringen.

Was ich damit sagen will: Matt hat sich SO SEHR aufgeregt, weil er das Spiel SO SEHR liebt. Entsprechend will er es auch unbedingt erfolgreich sehen. Und falls das ausbleibt, dreht er eben ein wenig am Rad. Wenn du jemals in eine Person verliebt warst und sie dich verletzt hat, so hast du wohl ebenfalls live miterleben können, wie deine Gefühle in Zorn oder sogar Hass umgeschlagen sind (und nachdem ihr euch wieder vertragen hattet, erneut zu Liebe wurden). Jetzt soll es hier nicht ausschließlich um Matt gehen. Er ist nun wirklich nicht der einzige, der dieses Spiel liebt, es gibt Hunderte Spieler, denen es genau wie ihm geht.

Amigo

Kommen wir nun wieder auf die eigentlichen Probleme zurück. Falls ihr es noch nicht mitbekommen haben solltet, die Release Celebrations für die neue WoW TCG Erweiterung Eiskrone wurden abgesagt. Und das, nachdem sie verschoben wurden. Zweimal. Was wie ein schlechter Scherz klingt ist tatsächlich traurige Wahrheit. Und noch eine letzte Sache: Ich zähle mich ebenfalls zu den Spielern, die dieses Spiel wirklich lieben.

Wenn du jetzt 1 und 1 zusammen zählst, weißt du, warum ich es derzeit tunlichst vermeide, die aktuellen Geschehnisse im WoW TCG zu kommentieren. Ich gebe damit mal das Mikro ab und frage euch direkt, wie ihr über die Situation denkt. Was haltet ihr von der Absage der Release Celebrations und was wünscht ihr euch für die Zukunft des WoW TCGs?

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