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Es gibt keinen Kundendienst bei der Deutschen Telekom

Zwar bin ich sonst nicht der Mensch, der zu Verallgemeinerungen greift, doch da ich mitunter auch schon über die Deutsche Bahn hergezogen bin, zeichnet sich so langsam ein Schema bei den ehemaligen Staatsfirmen ab. Offenbar haben diese nämlich noch nicht ganz verstanden, dass ihr Monopol mittlerweile nicht mehr existiert. Gut, die Bahn braucht wohl auf absehbare Zeit keine Konkurrenz zu fürchten und auch die Deutsche Telekom wird nicht urplötzlich von der Bildfläche verschwinden, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass man mit dem derzeitigen Service-Angebot langfristig erfolgreich sein wird. Zumindest im Fall der Telekom, denn deren “Service” hat die Bezeichnung eigentlich nicht wirklich verdient.

Der konkrete Fall: Ich rief bei der Telekom vor 1,5 – 2 Monaten an und bat darum, dass man meine Kosten senkt. Selbst das Basic-Angebot der Telekom ist noch sehr viel teurer als vergleichbare Angebote von Mitbewerbern (Alice, Kabel Deutschland, usw.). Da mich Festnetztelefonie nicht im geringsten interessiert, würde ich diese im Grunde auch weg fallen lassen, wenn endlich mal ein Anbieter einen reinen Internet-Tarif anbieten würde, aber gut, es werden wohl noch 10 Jahre vergehen, bevor irgendjemand mal die Zeichen der Zeit erkennt. Jedenfalls kam man mir geringfügig entgegen und senkte meine monatliche Rate um satte 5,- Euro (merken: Ständig bei der Telekom anrufen, sich über den neusten Neukunden-Gewinnungs-Deal beschweren, darauf verweisen, dass man “langjähriger Kunde” ist und irgendwann bekommt man sogar mal was).

Jetzt (ja, jetzt. 1,5 Monate später) bekam ich die Auftragsbestätigung. Und wie immer hat die Telekom ihren Lieblingstrick versucht: Man hat nicht einen bestehenden Vertrag abgeändert, nein, man hat mir einen neuen Vertrag aufgeschwatzt. Nur hatte ich mich nicht an den Kundendienst gewendet, um “einen neuen und günstigeren Vertrag” zu bekommen, sondern um “weniger in meinem bestehenden Vertrag” zu zahlen. Das fand ich zwar schon dreist (man schließt eigentlich ständig mit der Telekom Verträge ab, von denen man gar nichts weiß), aber natürlich setzt man noch einen drauf: Man reduzierte meine DSL Leitung.

Davon war nun wirklich keine Rede in dem Gespräch, das ich ursprünglich mit der Hotline führte. Es ging um eine Reduzierung des Preises und sonst nichts. Diese wurde mir versprochen. Was ich bekommen habe waren etwas weniger Kosten, dafür aber auch weniger Leistung (DSL halb so schnell) und 2 weitere Jahre Vertragsbindung.

Ich habe meinen Ärger an der Hotline kund getan. Ich habe ruhig argumentiert und den Fall geschildert, wodurch ich dem Kundenberater klar vermittelt habe, dass man mit mir reden kann. Kommt man mir entgegen, so kann ich ein sehr glücklicher Kunde sein. Ich gebe ihm selbst die Steilvorlage und erkläre ihm, dass ich mit dem Kundendienst der Telekom bisher zufrieden war, mit dem Preis aber nicht wirklich.

Die Reaktion war nun mehr als enttäuschend. Man erklärte mir, dass ich weitere Preisverhandlungen bei meinem ursprünglichen Gespräch hätte machen müssen. Aha. Warum ich diese jetzt nicht mehr machen konnte, wurde mir nicht erklärt. Mir wurde erklärt, warum meine DSL Verbindung nun auf DSL 3000 runter gesenkt wurde: Mehrere meiner Nachbarn hätten mittlerweile DSL beantragt und wenn alle an derselben Leitung hängen, wird das halt nichts mehr mit der hohen Geschwindigkeit. Das ist zwar schön und gut, aber was interessiert mich das? Wenn ich doch offensichtlich eine der ersten Personen war, die hier DSL hatten, will ich nicht darunter leiden, dass meine Nachbarn nun ebenfalls im 21ten Jahrhundert angekommen sind?!

Ich habe nun reagiert und die 5,- Euro monatliche Ersparnis abgelehnt, da ich lieber ein weiteres Jahr in meinem Vertrag hänge und während dieser Zeit die 5,- Euro drauf zahle, nur um dann anschließend zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Da habe ich nämlich diese zusätzlichen Kosten nach 6 Monaten wieder rein geholt. Bei stärkerer DSL Leitung. Der Kundendienstberater mochte diese Rechnung gar nicht und hat mich über die tollen Vorteile der Telekom aufgeklärt. Dass ich an der Leitung des Netzbetreibers hänge, während die anderen Anbieter nur “oben drauf” buchen – das ist mir prinzipiell egal, solange meine Leitung steht. Dass ich doch hier das ach so tolle Festnetz habe und sonst nur Voice over IP – das ist mir ebenfalls egal, ich erklärte ihm, ich brauche Festnetz nur für 2 Dinge: Meine Mutter alle 2 Wochen anzurufen und die Hotline der Telekom.

Ach ja, ich musste auch noch erklären, wann mein Vertrag eigentlich begann. Ich hatte letztes Jahr das Entertain “Try & Buy” Paket gebucht. Nachdem ich mich dagegen entschieden hatte, da die versprochene Performance-Steigerung (erwartungsgemäß) ausblieb, hat man mich nicht einfach auf meinen alten Vertrag zurückfallen lassen, nein, man hat mir einen neuen ausgestellt. Was nicht so ganz der Sinn und Zweck eines “Try & Buy” Pakets sein sollte, denn unter “Try” verstehe ich etwas anderes. Selbstverständlich gab es weder für diese Frechheit, die mich weitere 6 Monate Vertragslaufzeit gekostet hätte, noch für den fehlerhaften Abschlusses eines neuen Vertrags irgendeine Art von Entschädigung. Der Telekom ist es nämlich komplett egal, ob ihnen die Kunden weg rennen – noch haben sie ja genug. Erst wenn noch mehr Leute aufwachen und begreifen, dass die Telekom einfach einen schlechten Job in puncto Kundenbindung macht, wird sich das womöglich mal ändern. Oder der Konzern geht halt (in dem Fall dann tatsächlich zu recht) pleite.

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Vorbereitung auf das kommende Wochenende

Die Deutsche Yu-Gi-Oh! Meisterschaft 2010 rückt mit immer größer werdenden Schritten heran und es dauert nicht mehr lang, bis wir wissen werden, wer die Nachfolge von Roland Gress antreten wird. Ich habe mich ebenfalls weiter vorbereitet, indem ich mich heute etwas besser mit dem Interface von Amigos Coverage-System vertraut gemacht habe. Ich kann allen gespannt wartenden Fans versichern, dass die Coverage extrem cool werden wird! Uns wurden die richtigen Werkzeuge an die Hand gegeben, um euch auf dem Laufenden zu halten, so dass ihr mittendrin statt nur dabei seid, wenn in Kassel die Action abgeht.

Ansonsten kann ich mich zwar nicht wirklich beklagen, allerdings könnte alles noch etwas besser laufen als derzeit. Ich vermisse es, wöchentlich Artikel zu schreiben, doch irgendwie scheinen die ganzen Plätze für fair entlohnte wöchentliche Kolumnen vergeben zu sein. Ich überlege mir noch, wem ich die Schuld in die Schuhe schiebe; unter den möglichen Übeltätern befinden sich andere Autoren, Gott, das Internet und Google.

So überlege ich mir entsprechend, in welche Projekte ich meine überschüssige Energie stecken könnte. Falls einer von euch eine tolle Idee hat, immer her damit! Ich freue mich selbstverständlich über jegliches Feedback.

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Service vs. Sicherheit

Klar könnte ich mich jetzt pauschal lang und breit über die “Service-Wüste Deutschland” auslassen, doch eigentlich will ich mich nicht so oberflächlich mit Themen beschäftigen. In der letzten Woche hatte ich 2 Schlüsselerlebnisse, in denen es mir Unternehmen sehr schwer gemacht haben, irgendwelche Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. In beiden Fällen wurde mir ein großer Stein in den Weg gelegt, der mit dem Vorwand verkauft wurde (bzw. verkauft werden sollte), dass der zusätzliche Aufwand in meinem Sinne ist, da er der Sicherheit zuträglich ist.

Zunächst ging es um mein neues Konto bei der netbank – bisher kann ich mich nicht wirklich über den Service dort beschweren; ganz im Gegenteil: Man beantwortet Anfragen relativ schnell, innerhalb einer Woche nach Antragstellung habe ich (in verschiedenen Sendungen) PIN, TAN-Liste und EC Karte erhalten und die Überweisungen dort gehen auch ziemlich locker von der Hand (wobei ich kein Geheimnis daraus machen will, dass es primär die Aussicht auf eine gute Verzinsung meines Girokontos war, die mich vom Wechsel der Bank überzeugte).

Vollkommen dämlich finde ich es allerdings, dass man mich nach einer TAN fragt, nur um eine Anfrage an den Kundendienst zu stellen. Dies wird sogar lächerlich, wenn man bedenkt, dass man im nicht eingeloggten Zustand einfach so eine Anfrage stellen kann. Lassen wir uns das noch mal kurz auf der Zunge zergehen: Wenn ich eingeloggt bin, also offensichtlich registrierter netbank-Kunde bin und auch meine PIN kenne, so macht man es mir schwerer, Service zu erhalten. Wenn ich ~ irgendwer ~ bin, bzw. eben nicht eingeloggt, so kann ich mühelos eine Anfrage stellen.

Zugute halten möchte ich der netbank, dass es immerhin überhaupt möglich ist, eine Anfrage zu stellen. Ganz anders sieht das nämlich derzeit bei der Bahn aus. Dort gibt es ja das relativ coole bahn.bonus Bonus-Programm (zugegeben, es hat nicht den einfallsreichsten Namen). Netterweise hat man mir eine E-Mail geschrieben, die mich darüber aufklärt, wie viele meiner Bonus-Punkte am Ende des Monats verfallen. Folglich wollte ich mich direkt einloggen und diese mal wieder gegen einen Freifahrtschein einlösen. Das wurde mir allerdings verweigert, dazu benötige ich neuerdings nämlich eine PIN.

Schön und gut – wenn man diese PIN nun einfach mal online festlegen könnte. Doch nein, man muss sie anfordern und dann auf die Post warten. Was relativ beschränkt ist, denn wenn man diese jetzt erst anfordern würde (der Monat schreitet ja mit großen Schritten voran), so könnte es schon vorkommen, dass man die Punkte gar nicht mehr vor Ende des Monats einlösen kann.

Meine Empfehlung an all die Bahn-Kunden da draußen: PIN besser gleich mal einfordern. Und nebenbei am besten noch den Punktestand prüfen, um sicher zu stellen, dass keine gesammelten Bonus-Punkte ungenutzt verfallen.

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Berlins bester Friseur: Aiso Hair Design

Schon seit einiger Zeit wollte ich einen kurzen Erfahrungsbericht zu Aiso Hair Design schreiben, daher bringe ich das jetzt endlich mal hinter mich. Dieser Friseur ist der erste, der mich zu einem Stammkunden machen konnte, also lest mal besser weiter.

Vorweg möchte ich noch mit auf den Weg geben, dass ich Friseure eigentlich nicht mag. Ich war es gewohnt, meine Haare mal hier, mal da schneiden zu lassen, da ich üblicherweise nie wirklich begeistert war; man geht zum Friseur, hat eine ungefähre Vorstellung davon, wie der Schnitt aussehen sollte, man kommt raus und verflucht den jeweiligen Typen, der die Haare geschnitten hat…

Ganz anders bei Aiso; hier bekommt man tatsächlich noch etwas für sein Geld. Ich bin eher zufällig in dem Laden gelandet, denn ich wollte vor einem Dienstags-Draft “noch schnell” meine Haare schneiden lassen. Laut Google Maps gab es 8 Friseure in der Nähe, von denen hatten aber 2 bereits dicht gemacht, 2 gab es wohl nie, 3 weitere hatten bereits geschlossen und so blieb nur Aiso. Zunächst war ich einfach nur froh, dass ich meine Haare überhaupt noch schneiden lassen konnte, dann merkte ich aber schnell, dass ich in den richtigen Laden gegangen bin.

  • Der Service ist fantastisch; man bekommt ein Getränk, es gibt auch schon mal eine Kopfmassage (mit Eiswasser) umsonst und auch sonst fühlt man sich schnell rundum wohl.
  • Die Öffnungszeiten sind wie bereits erwähnt extrem entgegen kommend. So hat der Salon bis 20:00 Uhr auf, nach Absprache ist es aber auch möglich, um 19:45 Uhr zu kommen und Adris (der Inhaber) nimmt sich noch den eigenen Wünschen an – selbst zu fortgeschrittener Stunde wird dann nicht rum gestresst, man bekommt immer einen tollen Schnitt.
  • Die Beratung ist wirklich fantastisch. Man hört hier wirklich zu und gibt dann entsprechend Anregungen. So wird auch erklärt, warum wie geschnitten wird und am Ende wird eben ein Ergebnis erzielt, das sich sehen lassen kann.
  • Zuletzt noch die Preise: Diese sind normal, angesichts der Preis-Leistung bezahlt man sie aber extrem gerne. Ich komme mit waschen, schneiden, fönen, stylen, Kopfmassage, auswaschen und nettem Gespräch für unter 20 € weg und da lege ich entsprechend auch gerne mal ein paar Euro mehr auf den Tresen.

Das ist so ziemlich alles, was ich zu dem Salon zu sagen habe. Es gibt also wirklich keinen Grund, sich zu beklagen; so habe ich den Laden auch 4 Freunden weiter empfohlen und alle sind mittlerweile begeisterte Stammgäste. Solltet ihr also gerade mal in Berlin sein und eure Haare schneiden lassen wollen, so schaut bei Aiso rein (und grüßt ihn von mir)!

Mehr Informationen (mehr Bewertungen, genaue Adresse, etc.) gibt’s auch beim qype-Eintrag.

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Die alte Leier mit dem deutschen Finanzamt

Ehrlich gesagt bin ich überrascht, dass mich das deutsche Finanzamt überhaupt noch überraschen kann. Ich meine, ich kann mittlerweile ziemlich zuverlässig behaupten, dass ich schon eine Menge Mist gesehen habe.

Jedenfalls habe ich wieder mal Post vom Finanzamt erhalten. Zur Abwechslung mal keinen Steuerbescheid, sondern eine Mahnung. Da habe ich erstmal ziemlich blöd geschaut, denn eigentlich bezahle ich meine Steuern halbwegs pünktlich (oder zumindest innerhalb der jeweiligen Fristen). Ich will ganz ehrlich sein, ich hasse dieses Thema. So richtig. Deshalb lasse ich das auch machen und mache es nicht selbst. Wenn ich einen Brief vom Finanzamt mit irgendeiner Auflistung von Zeugs, das ich zahlen muss, bekomme, so muss ich den mehrmals durchlesen, bis ich überhaupt ansatzweise verstehe, was man von mir will.

Diesmal war das nicht ganz so wild, es stand ja netterweise in relativ großen Lettern “Mahnung” (auf der rechten Seite – wo sonst platziert man Überschriften?) auf dem Papier. Dann waren da noch Beträge gelistet, die für den Zeitraum “4.Vj.09″ angegeben waren. Offenbar habe ich also etwas im vierten Vierteljahr 2009 nicht gezahlt.

Aha. Relativ komisch, denn ich hatte – wie jedes Jahr – im vierten Quartal des letzten Jahres meine (viel zu hohe) Steuernachzahlung erbracht (Nachzahlungen sind bei mir immer erforderlich, immerhin betreibe ich ja so einige Nebentätigkeiten). Aus dieser ging jedoch meiner Ansicht nach nicht hervor, dass ich noch mehr (einen geradezu astronomischen Betrag) als “nur” meine Nachzahlung für das vergangene Jahr in der vierten Jahreshälfte zahlen musste. Ich zeige euch das mal:

Olis Steuerbescheid

Solltet ihr nicht zu den 3 (meine Steuerberaterin, Vasco und irgendwen könnte es in diesem Land möglicherweise noch geben, also riskiere ich mal nichts, greife hoch und sage “3″) Menschen in diesem Land gehören, die sich gerne mit Steuern befassen und somit genau wissen, was man hier verdeutlichen will:

Am 10. Dezember 2009 waren die Beträge “viel zu viel”, “Kneipenabend” und “Fahrt mit der Deutschen Bahn” fällig. Ist ja auch logisch. Wenn man “auf der x-Achse”, also als Spaltenüberschriften, Daten wählt, dann platziert man auf der “y-Achse”, also den jeweils ersten Zellen in einer Zeile, AUCH noch mal Daten. Und weil es viel zu deutlich wäre, die Zelle ganz rechts zu teilen, um so optisch zu verdeutlichen, dass der oben gelistete Betrag 2009 und der unten gelistete Betrag 2010 fällig ist, spart man sich die Tinte kurzerhand auch noch. Genial gelöst!

Um zu beweisen, dass ich nicht nur meckern, sondern auch konstruktiv sein kann, möchte ich hier mal zeigen, wie man es “hätte machen können”: Mein Vorschlag für den Steuerbescheid

Ich weiß, es wirkt fast schon zu klar strukturiert für die deutschen Finanzbehörden und sie würden sich auf so einen Vorschlag nie einlassen. Nichts desto trotz muss ich ihn hier einfach mal bringen. Bei diesem Aufbau wird auf den ersten Blick ersichtlich, WANN welcher Betrag gezahlt werden muss. Insbesondere wird nicht ein Suchkriterium (Datum) SOWOHL auf der x- als auch auf der y-Achse gelistet.

Aber nein, warum es den Leuten auch einfach machen? Dann kann man leider keine Mahngebühren kassieren…

Ebenfalls erwähnenswert finde ich die Tatsache, dass ich laut Mahnung einen geringeren Beitrag zahlen muss als den, der auf meinem Steuerbescheid ausgewiesen ist. Das konnte man mir am Telefon (das deutsche Finanzamt arbeitet nicht mit E-Mail, das wäre zu modern) zwar nicht erklären, doch ich habe es mir dann selbst zusammen reimen können. Ich erklärte es der Frau kurzerhand (es ist immer wieder toll, wenn man Leuten ihren Job erklärt, von dem man selbst überhaupt keine Ahnung hat… – Ich hatte bei meiner letzten Nachzahlung zu viel überwiesen, da man mir ein Update meines Steuerbescheids schickte, ich aber bereits überwiesen hatte) und daraufhin habe ich nun eine Benachrichtigung erhalten, dass sich Guthaben auf meinem “Steuerkonto” (ich wusste nicht, dass ich das eröffnet habe) befindet. Was natürlich kompletter Blödsinn ist, denn der überschüssige Betrag wurde bereits mit dem noch fälligen Betrag verrechnet und unter dem Strich ist somit ein erheblicher Betrag (“viel zu viel” und mehr) offen.

Gut zu wissen, dass nicht mal die Leute, die in dieser Behörde arbeiten, verstehen, wie sie eigentlich funktioniert… doch warum umdenken, Deutschland ist ja offenbar ziemlich stolz auf sein Steuersystem… unterstützt immerhin die Verlage, die jedes Jahr eine neue Ausgabe des Steuerwesens drucken können.

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Ethik am Arbeitsplatz

Heute wurde ich unweigerlich auf die Frage gestoßen, was eigentlich aus der Arbeitswelt geworden ist?! Sicherlich befinden wir uns in schwierigen Zeiten mit einer weltweiten Finanzkrise und einem damit verbundenen schwierigen Arbeitsmarkt, doch ich war bisher immer der Ansicht, dass dies nicht zwangsweise zu einem Halsabschneider-ähnlichen Verhalten führen muss. Zwar bin ich mir durchaus der Tatsache bewusst, dass es sich nicht gerade empfiehlt, schlecht über einen ehemaligen Arbeitgeber zu reden, da dies mögliche zukünftige Arbeitgeber abschrecken könnte, doch ich glaube auch an Aufrichtigkeit und Integrität. Da beide dieser Werte mit Füßen getreten wurden, muss ich jetzt einfach mal den Mund aufmachen, um diese Geschichte besser zu verarbeiten. Selbst wenn das gegen mich verwendet werden kann.

Wie viele von euch bereits wissen wurde ich vor einigen Monaten von einer Berliner Firma angestellt. Ich kam mit den meisten Leuten dort bestens aus, insbesondere auch mit dem Chef der Firma, der auf mich immer den Eindruck einer äußerst direkten und freundlichen Person machte. Während der ersten Woche in der neuen Firma wurde ich gefragt, ob ich jemanden kenne, der als Programmierer aushelfen könnte. Ich sagte, dass ich einen guten Freund hätte, der diese Chance sehr gerne wahr nehmen würde, dieser allerdings seit einiger Zeit arbeitslos war. Nichts desto trotz würde er in jedem Fall das Zeug mitbringen, um diese Lücke zu schließen, da seine Fähigkeiten über alle Zweifel erhaben sind. Mein damaliger Chef sagte, dass für ihn Qualität zählen würde und ihm der Hintergrund meines Freundes nichts ausmachen würde.

Ein Vorstellungsgespräch später hatte mein Freund die Stelle. Alles wirkte fast schon zu gut, um wahr zu sein. Mit einem meiner besten Freunde gemeinsam bei einer ziemlich coolen Firma arbeiten zu können war wie ein kleiner wahr gewordener Traum.

4 Monate später platzte die kleine Seifenblase, die ich mir gebaut hatte. Ich wurde entlassen, obwohl mir zuvor versprochen wurde, dass ich auch über die Dauer des Projekts, von dem ich abgezogen wurde, beschäftigt werden würde. Ebenso wurde mir versprochen, dass ich einen Anruf bekommen würde, sobald die Verträge mit einem neuen Partner unterschrieben wären und ich der “erste Mann für den Job” wäre. Soweit ich weiß sind diese Verträge mittlerweile unterzeichnet worden und ihr könnt euch gerne selbst ausmalen, ob mein Telefon geklingelt hat…

Nichts desto trotz bin ich ruhig geblieben. Mein Freund hatte nach all der Zeit der Arbeitslosigkeit endlich wieder einen Job gefunden, so dass die ganze Sache doch irgendwo etwas Gutes hatte….

Heute musste ich erfahren, dass mein Freund entlassen wurde. Zwei Wochen vor Ablauf seiner Probezeit. Klar, wenn man jetzt nur die paar Zeilen gelesen hat, die ich hier aneinander gereiht habe, so liegt einem das “das war doch absehbar” quasi zwangsweise auf den Lippen. Doch tatsächlich hat dies niemand kommen sehen; zumindest niemand, der sich in letzter Zeit mit meinem Freund unterhalten hatte und ihn von der Arbeit erzählen hörte, da er dauerhaft erläutern konnte, was noch alles zu tun wäre und was bereits erreicht wurde.

Wie sich herausstellte, wurde mein Freund offenbar nur beschäftigt, um die Dokumentation sowie die Klassen für ein kommendes Software-Projekt zu entwickeln. Die Umsetzung, der “einfache Teil”, kann nun von einem Praktikanten oder Studenten oder sonst irgendeiner billigen Arbeitskraft angegangen werden. Ich kann mir nicht helfen, ich muss mich darüber einfach aufregen. Klar, die Budgets sind immer knapp, aber hier gab es jemanden, der ausgezeichnete Arbeit ablieferte. Der seinen Job sehr MOCHTE. Der gut mit seinen Kollegen und insbesondere seinem Chef auskam. Der lächerlich bezahlt wurde, wenn man bedenkt, welche Qualifikationen und Erfahrung er vorweisen konnte, sich aber trotzdem nicht beklagte. Mein Gott, er ist sogar für die Stelle umgezogen. Und alles, was dabei für ihn raus sprang, war etwas mehr Erfahrung und ein Taschengeld (was einem nicht wesentlich weiterhilft, wenn man vor kurzem umgezogen ist).

Ist das wirklich die moderne Geschäftswelt? Gibt es keinen Platz mehr für Moral und können Firmen nur noch überleben, wenn sie ihre Mitarbeiter wie Dreck behandeln? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Ich brenne darauf, zu erfahren, ob wir einfach nur Pech hatten oder ob es sich bei diesem Umgang tatsächlich um die modernen Methoden handelt, an die man sich nun besser gewöhnen sollte?!

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Was für ein Jahr!

Fangen wir mal mit dem wichtigsten an: Frohe Weihnachten!

Das war wieder mal ein Jahr – gut, das hört sich möglicherweise etwas übereilt an, bedenkt man, dass das Jahr noch eine weitere Woche andauert, allerdings will ich diesen Eintrag hier besser gleich fertig bekommen, da ich nicht davon ausgehe, in der nächsten Woche Zeit zu finden. Die offensichtlichste Neuerung (aus Sicht des Webmasters dieser Seite) ist die Tatsache, dass ich mittlerweile diese Homepage betreibe. Dieses Projekt wollte ich zwar eigentlich viel früher starten, aber letztendlich bin ich froh, dass ich es überhaupt geschafft habe. Zwar habe ich mir nicht wirklich die Zeit genommen (ich möchte mal die Formulierung “Zeit gefunden” vermeiden), diesen Blog so zu pflegen, wie ich mir das ursprünglich vorgenommen hatte, doch ich hoffe einfach, dass ihr trotzdem ab und an gut unterhalten, bzw. über die Neuigkeiten in meinem Leben informiert wurdet.

Wo wir gerade davon reden… als ich im April mit dieser Seite online ging, war ich noch bei Upper Deck angestellt. Nach mehr als 4 Jahren wurde das Arbeitsverhältnis schließlich Ende Juni beendet und folglich musste ich mich nach einem neuen Job umsehen. Es war das erste Mal, dass ich mich in dieser Situation befand, daher möchte ich mich noch einmal bei all den tollen Freunden bedanken, die mir dabei halfen, Bewerbungen zu schreiben und neue Kontakte zu knüpfen. Ohne eure Hilfe wäre es mir nicht so leicht gefallen und ich wäre wohl auch sehr viel weniger erfolgreich gewesen.

Jedenfalls wurde ich von Station54 angestellt, einer in Berlin sitzenden Firma, die Community Management macht – hauptsächlich für Electronic Arts. Zunächst war das ein fantastischer Job, doch Ende Oktober kam er zu einem überraschenden Ende (ich hatte darüber auch einen Blog-Eintrag verfasst: 4 Monate BattleForge). Nichts desto trotz habe ich dort so einiges gelernt und mein Lebenslauf sah auch noch etwas besser aus, nachdem ich dort mittlerweile auflisten konnte, als Event Manager, Community Manager, Übersetzer, Autor, Leiter des Kundendienstes und noch so ein paar anderen Sachen gearbeitet zu haben. Es mutete fast schon so an, als ginge es im Leben nur darum, coolen Job-Bezeichnungen hinterher zu jagen…

Die letzten 2 Monate verbrachte ich folglich damit, einen neuen Job zu suchen. Ich bin besonders froh, euch allen mitteilen zu können, dass ich jetzt wieder eine fantastische Chance gefunden habe! Ab dem vierten Januar werde ich Online Marketing für smava machen. Die Firma ist der Marktführer auf einem relativ neuen Gebiet; sie ermöglicht es, Kredite von privat zu privat zu vermitteln, so dass man nicht auf eine Bank angewiesen ist (solltet ihr euch näher für das Thema interessieren, so findet ihr auf der Homepage smava.de mehr Informationen). Da es sich dabei auch für mich um ein relativ neues Tätigkeitsfeld handelt, ist das Arbeitsverhältnis erstmal auf 3 Monate beschränkt. Allerdings plane ich natürlich, dort direkt Vollgas zu geben, wodurch ich einen dauerhaften Arbeitsvertrag in die Hände bekommen kann. Wünscht mir also Glück (ich freue mich über jeden Tipp – und ja, das ist selbstverständlich ein tolles Weihnachtsgeschenk gewesen).

Glücklicherweise leben wir nicht, um zu arbeiten, sondern das verhält sich eher umgekehrt (auch wenn ich extrem gerne arbeite). Ich bin extrem froh, das gesamte letzte Jahr an der Seite desselben Mädels verbracht zu haben und ich könnte wirklich nicht glücklicher sein. Solltet ihr bisher noch nicht das Vergnügen gehabt haben, Wincy persönlich kennen zu lernen, so sagt Bescheid, wenn ihr an Berlin vorbei kommt und ich stelle sie euch gerne vor.

Was gibt es sonst noch zu erzählen? Nun, ich habe nicht nur das gesamte Jahr über weiterhin Artikel für die Card Master sowie die Kartefakt verfasst, ich schreibe seit neustem auch für ein englisches Magazin, die Yu-Gi-Oh! World! Darüber hinaus verfasse ich nach wie vor wöchentliche Kolumnen. Zwar endete meine Yu-Gi-Oh! Kolumne Unter den Hut geschaut (aufgrund des Lizenzverlusts von Upper Deck), doch dafür startete ich eine neue World of Warcraft TCG Kolumne auf Warcraft-TCG.de: Suppe für den soul. Zudem übernahm ich die Anfängerkolumne Der Versammlungsstein von einem anderen Autoren. Selbst ohne “richtigen” Job bin ich also immer halbwegs gut beschäftigt.

Alles in allem war das ein wirklich tolles Jahr. Ich bin froh, neue großartige Freunde kennengelernt zu haben, so viel Zeit mit meinen bestehenden Freunden verbringen zu können, extrem viel Spaß mit dem WoW TCG gehabt zu haben und dass die Dinge letztlich diesen Lauf nahmen. Darüber hinaus bin ich mir sicher, dass 2010 noch großartiger werden wird!

Ich werde den Jahreswechsel mit vielen meiner besten Freunde in Leipzig feiern und hoffe, ihr habt auch richtig viel Spaß beim Start ins neue Jahr!

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No Lifer? Nicht unbedingt

Heute bin ich über einen beachtlichen Artikel von Clay Shirky gestolpert. Oder, um etwas genauer zu sein, über ein Transkript einer Rede, die er auf einer Web 2.0 Entwickler-Konferenz gegeben hat. Solltet ihr schon mal etwas genauer über meine Homepage gesehen haben, werdet ihr bemerkt haben, dass ich mich für Bücher interessiere, die erklären, warum sich Leute, bzw. die gesamte Gesellschaft, auf bestimmte Weisen verhalten. Clay befasst sich mit dem Phänomen, wie wir unsere Freizeit verbringen und erklärt, warum Leute, die 3 Stunden pro Tag World of Warcraft spielen keine No Lifer sind, sondern vielmehr etwas zumindest teilweise Sinnvolles betreiben – insbesondere, wenn man dies mit fernsehen vergleicht.

Ich muss zugeben, ich bin nicht der größte Fan von Leuten, die wertvolle Lebenszeit in der World of Warcraft “verschwenden” (andererseits verbringe ich meine Zeit damit, mir Karten um die Ohren zu schlagen, was auf andere genauso seltsam anmuten muss, von daher sollte ich mir kein Urteil erlauben), allerdings denke ich nach Lektüre dieses Transkripts auch anders darüber.

Darüber hinaus bin ich durch meinen guten Freund Matthias mit dem Buch “The Diamond Age” von Neal Stephenson in Berührung bekommen. Dieses gehört zweifellos zu den 5 besten Belletristik-Romanen, die ich je gelesen habe. In ihm wird erzählt wie Nell, ein kleines Mädchen, das sich in Besitz eines interaktiven “Lern-Buchs” (einem “Primer”) befindet, in einer Welt aufwächst, die immer neue Herausforderungen für sie bereit hält, doch die sie mit Hilfe des Primers stets löst. Clay beweist, dass die im Roman beschriebene Idee des interaktiven Lernens inzwischen nahezu Realität geworden ist und immer normaler wird.

Zusammen genommen sind das schon zwei gute Gründe, um das Buch von Clay zu bestellen. Möglicherweise wird es euch genauso gehen, nachdem ihr seinen Artikel gelesen habt, den ihr hier (Englisch) finden könnt.

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Alt vs. Neu

Egal wo man hinsieht, man begegnet an jeder Ecke Leuten, die davon besessen sind, alles “neu” zu machen. Ich habe schon einmal über Veränderung gesprochen, doch das Thema hält mich nach wie vor fest in seinem Griff und beschäftigt mich. Wie erwähnt bin ich üblicherweise ein großer Fan von Veränderungen. Ich liebe Verbesserung, doch für mich gab es immer einen Unterschied zwischen “besser” und “neuer”.

Befasst man sich mit dem Thema Musik, so wird man mit der Tatsache konfrontiert, dass sich nun schon seit Jahren niemand für Michael Jackson interessiert. Ironischerweise gelang es ihm durch seinen Abgang wieder in aller Munde zu sein. Obwohl er derzeit wieder ein heißeres Thema ist als er es in den letzten 5 Jahren (zusammen) gewesen war, werden neue Künstler bis in die Unendlichkeit gelobt. Lady Gaga wurde nun schon häufiger als “erfolgreichste Pop-Künstlerin unserer Zeit” bezeichnet und das, obwohl sie vor 6 Monaten noch niemand kannte. Oder von mir aus vor 9 Monaten.

Vor einem Jahr wurde Katy Perry als “die neue Madonna” bezeichnet. Um ehrlich zu sein habe ich seitdem nicht mehr allzu viel von Katy Perry gehört (gut, fairerweise muss ich zugeben, dass ich auch nicht allzu viel von Madonna gehört habe). Möglicherweise werden neue Künstler nur unendlich in den Medien aufgebaut, damit ihr anschließender Fall besser breit getreten werden kann (siehe Amy Winehouse), was noch mehr “Top Stories” garantiert, die in schlechten Magazien abgedruckt werden.

Vor 15 Jahren sah das alles noch ein wenig anders aus. Ich gehe mal davon aus, dass dir die Band Nirvana etwas sagt. Einige gingen so weit, zu behaupten, die Musikgeschichte müsste nun auf alle Ewigkeit in die “Vor-Nirvana-Ära” und die “Nach-Nirvana-Ära” aufgeteilt werden. Zwar streite ich nicht ab, dass Nirvana einen riesigen Einfluss hatte und unbestritten die Band war, die den Zeitgeist am besten widerspiegelte, allerdings kann man dasselbe über Bob Dylan, Elvis Presley, Madonna oder Michael Jackson sagen. Doch ich schweife ab, denn mein eigentlicher Punkt ist, dass ich extrem überrascht bin, dass es auf Facebook mehr Foo Fighters als Nirvana Fans gibt. Ich mag beide Bands, doch ich glaube, dass Nirvana sehr viel einflussreicher war als es die Foo Fighters je sein werden und ich bezweifle, dass die Foo Fighters jemals ein Album veröffentlichen werden, das auch nur ansatzweise den Hype erreichen kann, der Nevermind anlastete.

Hat man Nirvana vergessen, nur weil es die Band nicht mehr gibt? Zwar erscheint die Antwort offensichtlich, trotzdem finde ich sie faszinierend. Übrigens erreichte der meistgespielte Song der 90er, “Smells Like Teen Spirit”, weder die Nummer 1 Chart-Position in den USA, in Großbritannien, in Deutschland oder in irgendeinem anderen Land, das in der Musikwelt halbwegs wichtig ist. Heutzutage bringt eine junge Künstlerin eine Single wie “Pokerface” raus, die in 3 oder mehr Ländern gleichzeitig die Charts stürmt und sie ist automatisch die “erfolgreichste Pop-Künstlerin unserer Zeit”.

Versteht mich nicht falsch, ich höre mir auch schon mal die Songs von Lady Gaga an. Jedoch wundere ich mich, warum sich die Perspektive so dramtisch verschoben hat. Es gab Zeiten, in denen war es wichtiger, als einflussreich, erfolgreich oder mit einem Wort eben “wichtiger” als jeder andere Künstler bezeichnet zu werden; heute dreht sich alles nur noch um Chartpositionen.

Dieser Trend beschränkt sich nicht auf die Musikindustrie (zugegebenermaßen fällt es allerdings extrem einfach mit Millionen von Beispielen aufzukommen, wenn man sich mit diesem Bereich befasst); auch in jedem anderen Bereich kann man beobachten, wie sich Leute von Veränderungen verrückt machen lassen. Eine der interessanteren Stories dieser Woche war die Namensänderung von Chicagos Sears Tower in Willis Tower. Das “ikonische Gebäude” wird als Teil eines Deals mit einem britischen Investor umbenannt werden. Amerikaner, bzw. Chicagoer regen sich über diese Veränderung auf, da sie behaupten, der Sears Tower und Chicago würden allein schon “historisch bedingt” untrennbar miteinander verbunden sein. Eine “historische Bindung” entsteht in amerikanischen Verhältnissen in 30 Jahren (hier gibt’s noch ein paar weitere Infos dazu). Aha.

Es ist beruhigend mitanzusehen, dass nicht alle Leute automatisch davon ausgehen, neuer würde gleichzeitig auch besser bedeuten (und dass es einige Leute gibt, die einen lächerlichen Maßstab haben, wenn es um die Bezeichnung “historisch” geht.

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Schön war die Zeit

Heute wurden mir 4 Bilder von Matthias weitergeleitet, die ich unbedingt mit euch teilen muss! Diese wurden auf der Pharao-Tour 2004 gemacht – das waren noch Zeiten!

Dabei handelte es sich um das erste größere Yu-Gi-Oh! TCG Turnier in Deutschland und somit war das auch mein “erstes Mal”. Es kamen rund 180 Spieler, obwohl wir lediglich mit 70 rechneten. Bei den folgenden Turnieren mussten wir bei unserem Team ordentlich nachbessern, denn dort traten dann sogar bis zu 500 Spieler an!

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