Die unendliche PayPal-Geschichte


So wie es derzeit aussieht wird sich die Geschichte zwischen PayPal und mir noch einige Zeit hinziehen. Hier eine kleine Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse:

  • Zunächst wurde mir mitgeteilt, dass einige Transaktionen rückgängig gemacht werden würden – solltest du keine Lust haben, den kompletten Original-Artikel zu lesen, so hier eine Kurzzusammenfassung: Es gibt verschiedene Möglichkeiten mittels PayPal einen Verkäufer glauben zu lassen, dass er eine Zahlung erhalten hat, obwohl tatsächlich kein Cent euer Konto verlässt. Mit anderen Worten: PayPal ermöglicht es auf relativ einfache Weise, andere Leute zu betrügen.
  • Dann hat mir PayPal mitgeteilt, dass 2 der 3 betroffenen Zahlungen doch in Ordnung gehen, so dass ich einen Teil des Geldes, der mir gehörte, zurück erhielt (Blog-Eintrag).
  • Zumindest dachte ich das. Denn nun hat PayPal noch mal seine Meinung geändert und ALLE Zahlungen der beiden Käufer zurück gedreht. Sogar die beiden, die mir vor einer Woche als “gelöste Fälle” gemeldet wurden (selbstverständlich muss ich nun noch mal Nachweise erbringen, dass ich die Artikel verschickt hatte, obwohl ich das bereits getan hatte).

Um das noch etwas besser in die richtige Perspektive zu rücken: Einige dieser Zahlungen wurden vor 7 Wochen (!!!) getätigt. Das bedeutet, wenn man Geld über PayPal erhält, so darf man noch 7 – 10 Wochen lang hoffen, dass es auch tatsächlich auf dem eigenen Konto ankommt und der Käufer nicht den beschriebenen Trick nutzt, um dich leer ausgehen zu lassen.

PayPal verlangt nun, dass ich jede Menge Nachweise erbringe

Zudem funktioniert der “Verkäuferschutz” bei PayPal folgendermaßen: Kommt es zum Zahlungsausfall (aufgrund von PayPals Unfähigkeit), so kommt der Verkäufer dafür auf und ersetzt PayPal den “Schaden” (tatsächlich erleidet PayPal keinerlei Schaden. Man behauptet schließlich nur, der Verkäufer hätte Geld erhalten, nachdem dieser das dann abhebt, wird die Transaktion rückgängig gemacht und jetzt will PayPal den Betrag wieder vom Verkäufer einziehen; folglich hat dieser seine Artikel, die über eBay “verkauft” wurden, eigentlich “verschenkt”). Darüber hinaus wird der Account eingefroren und PayPal verlangt vom Verkäufer jede Menge Nachweise, beispielsweise eine Kopie eines Lichtbildausweises. Last but not least wird der Verkäufer noch dazu gezwungen, seinen Account in einen “geschäftlichen Account” hochzustufen (wodurch möglicherweise weitere Pflichten greifen und es PayPal noch einfacher hat, den Verkäufer zu betrügen und sein Geld zu behalten).

Ich weiß ehrlich gesagt nicht wirklich, wie ich hier weiter vorgehen soll. Ich ziehe beispielsweise in Betracht, einen Anwalt aufzusuchen. Ich möchte PayPal nicht “auszahlen” und sie für ihre Unfähigkeit, das Geld einzuziehen, das man mir ursprünglich versprochen hatte, belohnen. Euch kann ich für den Moment nur empfehlen, eine Google-Suche nach “PayPal Betrug” durchzuführen und euch einige der Webseiten genau durchzulesen, die dann aufkommen (beispielsweise < href="http://www.no-paypal.de/" title="no-PayPal.de - über die betrügerischen Geschäftspraktiken von PayPal" target="_blank">no-paypal.de). Ich weiß, dass es teilweise kaum zu glauben ist, was dort steht, doch wie mein Beispiel beweist, ist der Großteil absolut zutreffend.

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  1. #1 by Thomas on 19 January 2015 - 11:36

    Das ist ja ziemlich ärgerlich. Würde mich allerdings doch interessieren, was damals aus dieser ganzen Sache noch geworden ist.

  2. #3 by Sebastian /Bas on 20 December 2010 - 23:25

    Huhu!

    Yeah, paypal employees are stupid retards without any brain. Just google for more examples of your story, lives have been ruined by those bastards.
    They also shut down the money traffic for wikileaks.
    They are just pigs!!
    Oink oink!

    But remember: The pigs from today are the ham of tomorrow!!

  3. #4 by Oliver 'soulwarrior' Gehrmann on 8 December 2010 - 1:29

    /agreed. ^^

  4. #5 by Adam Povey on 7 December 2010 - 20:29

    Though I’ve never had a problem with Paypal, I know many that have. Basically, they’ve formed a law unto themselves, making arbitrary and inconsistent decisions in a range of disputes. They don’t seem to be interested in actually forming a firm set of rules and conditions as that would open them up to prosecution in a variety of international courts in such disputes.

    Basically, sorry mate, but for the time being eBay/Paypal seem to think sellers are more evil and assume they are at fault until proven otherwise. Next time we meet up, there should be much bitching and possibly the burning of an effigy.

  5. #6 by Oliver 'soulwarrior' Gehrmann on 7 December 2010 - 19:28

    In the worst case, PayPal will play the “we are different companies” card. Then it will go like this: Whatever happens on eBay, PayPal claims they have nothing to do with it and can’t accept it as “proof” of any kind.

    The fact that PayPal is an eBay company and that the two companies seemingly exchange data from users both ways all the time without ever asking you clearly for permission is a different story.

    Hope things will turn out well for you. I have lost almost all hope that I’ll not end up sitting on the money PayPal owes me.

  6. #7 by Petr Votapek on 7 December 2010 - 18:29

    I hear ya :( Im having trouble with PayPal as well. A buyer is trying to scam me off my money, claiming the transaction was not done by him….yeah right. He left positive feedback though, so I hope that will be the winning argument for me. (They generally hate to accept shipping proof from Czech Post for some reason, which sucks big time…)

(will not be published)