Wie die meisten von euch mittlerweile wissen (zumindest die Leute, die sich irgendwann mal die Zeit genommen haben, die Seite bis ganz nach unten durch zu scrollen und sogar den Footer zu lesen) setzt diese Seite auf WordPress als Content Management System gemeinsam mit dem Fusion Theme, das sie so hübsch aussehen lässt. Der zweite halbwegs wichtige Fakt, der zum besseren Verständnis dieses Posts führt: Ich studierte Informatik. Zwar bin ich kein aktiver Programmierer (was hauptsächlich daran liegt, dass ich nie das Gefühl hatte, irgendwelche wirklich nützlichen Sachen mit meinen Programmier-Skills erstellen zu können – außer das Turniertagebuch-Skript, mit dem ich vor einigen Jahren coole Coverages erstellt habe), allerdings greife ich immer mal wieder auf mein redundantes Wissen zurück, um die Seite hier und da ein wenig aufzupolieren.
Das letzte Update des Fusion Themes brachte auch ein Twitter Widget mit sich. Es sieht ziemlich cool aus (fast so wie der Twitter-Feed rechts) und daher war ich ganz glücklich darüber, mich von einem separaten Plug-In verabschieden zu können, das meinen Twitter-Feed zuvor hier eingespielt hatte. Allerdings gefiel mir eine Sache an dem Widget nicht so wirklich: Es gab keinen Link zu Twitter; falls also jemand auf einen Tweet reagieren wollte, so konnte er das nur über Umwege tun. Genau an der Stelle kamen mal wieder meine noch vorhandenen Programmier-Skills ins Spiel!
Der Feed hat jetzt auch ein kleines Twitter-Symbol vor jedem Eintrag und wenn man auf dieses Icon klickt, so gelangt man direkt zum jeweiligen Tweet. Dann kann man diesen sehr einfach retweeten oder eben darauf antworten. Solltest du ebenfalls das Fusion-Theme auf deinem WordPress Blog nutzen oder einen Programmier-Hintergrund haben, so gibt es hier einen Code-Schnipsel.
// theme widget: Twitter
function fusion_TwitterWidget($args){
extract($args);
echo $before_widget;
print $before_title.__(‘Twitter’,'fusion’).$after_title; ?>
<?php
$username = get_option(‘fusion_twitterid’);
$limit = get_option(‘fusion_twitterentries’);
if($username<>”) {
$feed = file_get_contents("http://search.twitter.com/search.atom?q=from:" . $username . "&rpp=" . $limit);
$feed = str_replace("<", "<", $feed);
$feed = str_replace(">", ">", $feed);
$clean = explode(‘<title>’, $feed);
$twitterurls = explode(‘<link type="text/html" href="’, $feed);
$amount = count($clean) – 1;
print ‘<ul id="twitterupdates">’;
for ($i = 1; $i < $amount; $i++) {
$cleaner = explode(‘</title>’, $clean[$i+1]);
$cleanerurls = explode(‘" rel="alternate"/>’, $twitterurls[$i+1]);
print ‘<li class="entry">’;
print ‘<a style="background-color:transparent;" target="_blank" href="’;
echo $cleanerurls[0];
print ‘"><img style="border:0px; padding:0px; margin:0px;" src="’. get_bloginfo(‘siteurl’).’/wp-content/themes/’.get_option(‘template’).’/images/twitter.png’. ‘"; /></a> ‘;
echo $cleaner[0];
print ‘</li>’;
}
print ‘</ul>’;
}
Wichtige Hinweise:
- Einfach die “functions.php” des Fusion Themes öffnen und den bisherigen Code des Twitter-Widgets mit dem hier stehenden Code austauschen.
- Darüber hinaus muss eine Datei namens “twitter.png” (alles klein geschrieben) in das “images” Unterverzeichnis des Fusion-Verzeichnisses (üblicherweise /wp-content/themes/fusion) geladen werden.
P.S.: Gott sei dank gibt es diesen HTML Encoder, der es mir ermöglichte, den Code hier einzubringen ohne alles selbst mühsam von Hand umzuschreiben (vielen lieben Dank an Jeremy Winter, der diesen in diesem Artikel verlinkt hat.


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