Archive for July, 2010

Unter den Hut geschaut: Wie schreibe ich einen Artikel?

Gerade aufgrund der Chance, eine der eigenen Arbeiten im eTCG.de Magazin veröffentlicht zu sehen, befinden sich viele Spieler in diesen Tagen auf der Suche nach einer guten Guideline, wie man einen interessanten Artikel schreibt. Als Teil meiner wöchentlichen Kolumne widme ich mich diesmal diesem Thema und gebe einige meiner Erfahrungen und hilfreiche Tipps mit auf den Weg.

Selbst wenn man gerade nichts über das Yu-Gi-Oh! TCG schreiben will, so sollte dieser Leitfaden für alle Arten schriftlicher Veröffentlichungen weiterhelfen: Unter den Hut geschaut: Wie schreibe ich einen Artikel?

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Es gibt keinen Kundendienst bei der Deutschen Telekom

Zwar bin ich sonst nicht der Mensch, der zu Verallgemeinerungen greift, doch da ich mitunter auch schon über die Deutsche Bahn hergezogen bin, zeichnet sich so langsam ein Schema bei den ehemaligen Staatsfirmen ab. Offenbar haben diese nämlich noch nicht ganz verstanden, dass ihr Monopol mittlerweile nicht mehr existiert. Gut, die Bahn braucht wohl auf absehbare Zeit keine Konkurrenz zu fürchten und auch die Deutsche Telekom wird nicht urplötzlich von der Bildfläche verschwinden, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass man mit dem derzeitigen Service-Angebot langfristig erfolgreich sein wird. Zumindest im Fall der Telekom, denn deren “Service” hat die Bezeichnung eigentlich nicht wirklich verdient.

Der konkrete Fall: Ich rief bei der Telekom vor 1,5 – 2 Monaten an und bat darum, dass man meine Kosten senkt. Selbst das Basic-Angebot der Telekom ist noch sehr viel teurer als vergleichbare Angebote von Mitbewerbern (Alice, Kabel Deutschland, usw.). Da mich Festnetztelefonie nicht im geringsten interessiert, würde ich diese im Grunde auch weg fallen lassen, wenn endlich mal ein Anbieter einen reinen Internet-Tarif anbieten würde, aber gut, es werden wohl noch 10 Jahre vergehen, bevor irgendjemand mal die Zeichen der Zeit erkennt. Jedenfalls kam man mir geringfügig entgegen und senkte meine monatliche Rate um satte 5,- Euro (merken: Ständig bei der Telekom anrufen, sich über den neusten Neukunden-Gewinnungs-Deal beschweren, darauf verweisen, dass man “langjähriger Kunde” ist und irgendwann bekommt man sogar mal was).

Jetzt (ja, jetzt. 1,5 Monate später) bekam ich die Auftragsbestätigung. Und wie immer hat die Telekom ihren Lieblingstrick versucht: Man hat nicht einen bestehenden Vertrag abgeändert, nein, man hat mir einen neuen Vertrag aufgeschwatzt. Nur hatte ich mich nicht an den Kundendienst gewendet, um “einen neuen und günstigeren Vertrag” zu bekommen, sondern um “weniger in meinem bestehenden Vertrag” zu zahlen. Das fand ich zwar schon dreist (man schließt eigentlich ständig mit der Telekom Verträge ab, von denen man gar nichts weiß), aber natürlich setzt man noch einen drauf: Man reduzierte meine DSL Leitung.

Davon war nun wirklich keine Rede in dem Gespräch, das ich ursprünglich mit der Hotline führte. Es ging um eine Reduzierung des Preises und sonst nichts. Diese wurde mir versprochen. Was ich bekommen habe waren etwas weniger Kosten, dafür aber auch weniger Leistung (DSL halb so schnell) und 2 weitere Jahre Vertragsbindung.

Ich habe meinen Ärger an der Hotline kund getan. Ich habe ruhig argumentiert und den Fall geschildert, wodurch ich dem Kundenberater klar vermittelt habe, dass man mit mir reden kann. Kommt man mir entgegen, so kann ich ein sehr glücklicher Kunde sein. Ich gebe ihm selbst die Steilvorlage und erkläre ihm, dass ich mit dem Kundendienst der Telekom bisher zufrieden war, mit dem Preis aber nicht wirklich.

Die Reaktion war nun mehr als enttäuschend. Man erklärte mir, dass ich weitere Preisverhandlungen bei meinem ursprünglichen Gespräch hätte machen müssen. Aha. Warum ich diese jetzt nicht mehr machen konnte, wurde mir nicht erklärt. Mir wurde erklärt, warum meine DSL Verbindung nun auf DSL 3000 runter gesenkt wurde: Mehrere meiner Nachbarn hätten mittlerweile DSL beantragt und wenn alle an derselben Leitung hängen, wird das halt nichts mehr mit der hohen Geschwindigkeit. Das ist zwar schön und gut, aber was interessiert mich das? Wenn ich doch offensichtlich eine der ersten Personen war, die hier DSL hatten, will ich nicht darunter leiden, dass meine Nachbarn nun ebenfalls im 21ten Jahrhundert angekommen sind?!

Ich habe nun reagiert und die 5,- Euro monatliche Ersparnis abgelehnt, da ich lieber ein weiteres Jahr in meinem Vertrag hänge und während dieser Zeit die 5,- Euro drauf zahle, nur um dann anschließend zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Da habe ich nämlich diese zusätzlichen Kosten nach 6 Monaten wieder rein geholt. Bei stärkerer DSL Leitung. Der Kundendienstberater mochte diese Rechnung gar nicht und hat mich über die tollen Vorteile der Telekom aufgeklärt. Dass ich an der Leitung des Netzbetreibers hänge, während die anderen Anbieter nur “oben drauf” buchen – das ist mir prinzipiell egal, solange meine Leitung steht. Dass ich doch hier das ach so tolle Festnetz habe und sonst nur Voice over IP – das ist mir ebenfalls egal, ich erklärte ihm, ich brauche Festnetz nur für 2 Dinge: Meine Mutter alle 2 Wochen anzurufen und die Hotline der Telekom.

Ach ja, ich musste auch noch erklären, wann mein Vertrag eigentlich begann. Ich hatte letztes Jahr das Entertain “Try & Buy” Paket gebucht. Nachdem ich mich dagegen entschieden hatte, da die versprochene Performance-Steigerung (erwartungsgemäß) ausblieb, hat man mich nicht einfach auf meinen alten Vertrag zurückfallen lassen, nein, man hat mir einen neuen ausgestellt. Was nicht so ganz der Sinn und Zweck eines “Try & Buy” Pakets sein sollte, denn unter “Try” verstehe ich etwas anderes. Selbstverständlich gab es weder für diese Frechheit, die mich weitere 6 Monate Vertragslaufzeit gekostet hätte, noch für den fehlerhaften Abschlusses eines neuen Vertrags irgendeine Art von Entschädigung. Der Telekom ist es nämlich komplett egal, ob ihnen die Kunden weg rennen – noch haben sie ja genug. Erst wenn noch mehr Leute aufwachen und begreifen, dass die Telekom einfach einen schlechten Job in puncto Kundenbindung macht, wird sich das womöglich mal ändern. Oder der Konzern geht halt (in dem Fall dann tatsächlich zu recht) pleite.

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Unter den Hut geschaut: Wie verdiene ich mit Yu-Gi-Oh! Geld?

Der heutige Artikel ist wohl einer der besten, die ich in einer langen Zeit geschrieben habe. Oder überhaupt der beste. Zumindest aus der Sicht eines Spielers, denn ich beschäftige mich ausführlich mit einer Frage, die jedem Duellanten unter den Zehennägeln brennt: Wie verdiene ich mit Yu-Gi-Oh! Geld?

Achtung! Der Artikel umfasst mehr als 4600 Wörter, daher wird es einige Zeit dauern, bis ihr euch da durch gearbeitet habt. Dafür wird es sich auszahlen (Wortspiel!). Da ich mit vielen Überschriften gearbeitet habe, kann man den Artikel insbesondere auch etappenweise lesen. Das sollte es jetzt aber mal mit den Vorab-Warnungen gewesen sein, klickt jetzt besser direkt weiter zu: Unter den Hut geschaut: Wie verdiene ich mit Yu-Gi-Oh! Geld?

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Der WCQ: European Championship 2010

Am vergangenen Wochenende wurde der World Championship Qualifier: European Championship 2010 ausgetragen, was sich im Grunde kurz mit “Europameisterschaft” umschreiben lässt. Ich habe live von dem Event berichtet und es war die erste englischsprachige Coverage, die ich seit rund 2 Jahren angefertigt habe. Noch dazu haben wir erstmals in einer neuen Teamzusammenstellung gearbeitet und als wäre das alles noch nicht genug, ging auch noch alles auf einer neuen Seite online. Die Coverage kam relativ gut an und so brach sogar die Seite zeitweise unter der Serverlast aufgrund der riesigen Anzahl an Anfragen zusammen.

Der glückliche Gewinner Rodrigo Togores, der sich den Sieg mit Hilfe seines Frosch OTK Decks sichern konnte!

Beim Turnier selbst konnte sich am Ende Rodrigo Togores Moli mit einem Frosch OTK Deck durchsetzen. Er meisterte das extrem gefürchtete Deck, das von vielen Spielern als nicht konstant genug eingeschätzt wurde und bewies, dass man damit auch große Turnier gewinnen kann.

Zwar hätte das Turnier aus organisatorischer Sicht kaum besser laufen können, allerdings war ich selbst nicht ganz mit meiner Leistung zufrieden. So war es teilweise etwas frustrierend, einfach noch länger über eigene Artikel drüber sehen zu müssen – größtenteils aufgrund der “Sprachbarriere”. Mein Englisch ist zwar ganz gut, allerdings muss man doch noch mal über die Artikel sehen, bevor man sie online stellt. Darüber hinaus hat uns auch das Coverage-System viel Zeit gekostet, was zukünftig hoffentlich etwas anders aussehen wird, so dass ich auch wieder auf einen besseren “Artikel pro Runde”-Schnitt kommen kann.

Wo wir gerade von der Zukunft sprechen, das nächste europäische Yu-Gi-Oh! Event wird der erste Stopp der Yu-Gi-Oh! Championship Series außerhalb von Nordamerika sein. Voraussichtlich werde ich auch dort im Coverage-Team sitzen und so live berichten können. Das soll es erstmal wieder mit den Infos gewesen sein. Zuletzt nur noch eine Bitte von meiner Seite: Etwas unglücklich war wohl die Tatsache, dass Englisch auch “nur” die zweite Sprache unseres Editors war, so dass sich mit Sicherheit einige Formulierungsfehler in die Coverage geschlichen haben. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir mitteilen würdet, sobald ihr über diese stolpert, so dass ich auch etwas für die Zukunft lernen kann und die folgenden Coverages noch besser werden! Ihr findet die Live-Coverage hier.

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Unter den Hut geschaut: Das Drumherum

Üblicherweise beschäftigen sich unsere wöchentlichen Kolumnen mit neuen Deckideen, Strategien oder bald erscheinenden Karten. Allerdings ändert sich nicht nur ständig das Metagame und die meistgespielten Karten, sondern auch jede Menge Faktoren abseits des Spielfelds, also das Drumherum. Vor einigen Jahren sahen alle Yu-Gi-Oh! Spieler mehr oder weniger gleich aus, während sie heute kaum unterschiedlicher aussehen könnten. Dasselbe gilt für Deckboxen, Hüllen und so einige weitere Dinge.

Der Artikel dieser Woche befasst sich etwas näher mit diesem Phänomen, also schaut am besten mal direkt rein: Unter den Hut geschaut: Das Drumherum.

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Unter den Hut geschaut: Wenig beachtete Anti-Karten

Diese Woche befassen wir uns mit einigen Anti-Karten bei Yu-Gi-Oh! – Karten, die nicht in das eigene Deck genommen werden, um die eigene Strategie zu unterstützen, sondern vielmehr, um die Strategie des Gegners zu zerstören.

Ich möchte nicht unnötig noch mehr Worte verlieren, denn im Artikel gibt es jede Menge Infos. Also schaut mal rein und lest: Unter den Hut geschaut: Wenig beachtete Anti-Karten.

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Unter den Hut geschaut: Die Entwicklung der Coverages

Diese Woche werfen wir einen Blick zurück und erfahren so einiges über die Entwicklung der Coverages. Viele Spieler gehen davon aus, dass die Features, die wir heute in den Coverages haben, selbstverständlich sind und vor allem schon immer da gewesen waren. Der heutige Artikel zeigt auf, dass so einige Herausforderungen überwunden werden mussten, um auf den heutigen Stand zu kommen.

Solltet ihr euch schon immer für die Coverages begeistert haben, so wird euch der Artikel mit Sicherheit begeistern können: Unter den Hut geschaut: Die Entwicklung der Coverages.

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