Archive for June, 2010

Unter den Hut geschaut: Der größte Feind des Duellanten

Es hat ein wenig gedauert, doch mittlerweile bin ich wieder genau da, wo ich aufgehört hatte, als meine Yu-Gi-Oh! Kolumne ihre kleine Pause einlegen musste. Der Artikel dieser Woche bringt alles mit, was ihr von früher gewohnt sein solltet: Viele Fußnoten, eine Prise Ironie, ein kontroverses Thema und genügend Möglichkeiten, meine Absichten zu deuten, um den Feedback-Thread interessant zu machen.

Verliert am besten keine Zeit und schaut direkt mal rein: Unter den Hut geschaut: Der größte Feind des Duellanten.

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Live Coverage eTCG.de Grand Challenge Berlin

Heute habe ich die Live Coverage der eTCG.de Grand Challenge Berlin angelegt. 87 Spieler kamen zusammen, was zwar kein schlechtes Ergebnis war, doch man hoffte eigentlich auf ein paar mehr.

Am Ende konnte sich Matthias Dirksen durchsetzen und so eine edle schwarze Wii für sein Team Crisis Core erobern. Ich konnte immerhin einige Artikel verfassen, Bilder schießen und Videos filmen. Dies alles kann in der Coverage, in meinem Twitter Feed sowie meinem YouTube Channel gefunden werden.

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Unter den Hut geschaut: Der Umgang mit Fehlern

Diese Woche beschäftige ich mich mit knappen Spielen, in denen der einzige Ausweg darin besteht, einen folgenschweren Fehler zu begehen: Man bedient sich unlauterer Mittel. Wird man dabei erstmal erwischt, folgen eine ganze Menge Probleme; im Grunde verliert man mit sofortiger Wirkung das eigene Gesicht innerhalb der TCG Community.

Trotzdem klingt es im ersten Moment verlockend und entsprechend kommt es immer wieder vor, dass sich Spieler auf diese Praktiken verlassen. Wenn man erstmal erwischt wird, muss man mit jeder Menge Kritik leben. Viele Spieler haben sehr große Schwierigkeiten, mit dem Druck der Community umzugehen. Wie sich das genau anfühlt und was man dagegen tun kann, erkläre ich im Artikel dieser Woche: Unter den Hut geschaut: Der Umgang mit Fehlern.

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Die WoW TCG Europameisterschaft in Paris

So langsam setzen sich die ganzen Eindrücke, die ich in Paris am vergangenen Wochenende sammeln konnte. Direkt nach dem Event fühlte ich mich fast schon etwas überwältigt. Da gab es Freude und Aufregung – hätte man mich einen Tag zuvor gefragt, wie ich abschneiden würde, wäre ich wohl weniger zuversichtlich gewesen und hätte nicht gedacht, dass ich die Top 32 schaffe -, aber auch sehr viel Frustration. Hätte ich in der einen Runde nur etwas besser gespielt, hätte ich die Top 8 erreichen können. Die Top 8!

Das Notre Dame in Paris

Offenbar sollte es wieder mal nichts werden. Gerade auch deshalb fühlt sich das gesamte Turnier im nachhinein betrachtet ein wenig wie ein großes Déjà-vu der Deutschen Meisterschaft des vergangenen Jahres an. Genau wie damals war ich 2 Siege von einem Platz in den Top 8 entfernt, mit dem Unterschied, dass es das erste größere Turnier war, an dem ich teilnahm. Mittlerweile bin ich mehr oder weniger gewohnt, auf Dunkelmond-Jahrmärkte, Realm Finals und Nationals mitzuspielen, nur war das eben das erste noch größere Turnier – eine Continentals. Glücklicherweise konnte ich wieder so einiges mitnehmen, von daher bin ich recht zuversichtlich, dass ich das nächste Mal noch etwas besser abschneiden können sollte.

Leider steht noch nicht ganz genau fest, wann genau “das nächste Mal” sein wird. Neben dem anstehenden Turnier in Den Haag im nächsten Monat habe ich mir eigentlich noch die Weltmeisterschaft ins Auge gefasst. Leider sind die Flüge dorthin nur unendlich teuer, so dass die Sache wieder mal auf der Kippe steht – im letzten Jahr machte mir der Urlaub einen Strich durch die Rechnung, diesmal ist es das Geld. Klingt wie eine nie enden wollende Geschichte und das Happy End ist noch nicht so wirklich in Sicht. Ich weiß ehrlich noch nicht, was ich tun werde, denn 1500 € für ein Turnier auszugeben klingt erstmal nicht wie der tollste Plan.

Andererseits bin ich sehr zuversichtlich, dass ich dort wieder gut abschneiden könnte. Zwar habe ich noch nicht mal ein ganzes Jahr Erfahrung auf diesem Level sammeln können (die Deutsche Meisterschaft war mein erstes größeres Event und fand im August des vergangenen Jahres statt), allerdings habe ich auch in dieser kurzen Zeit schon unglaublich viel mitnehmen können. Das Spiel bietet einfach so viel mehr als das, was man in der Anfangsphase aufnimmt und es ist einfach faszinierend, Konzepte wie Tempo oder Kartenvorteil regelrecht aufzusaugen und anzuwenden. Man bekommt einfach ein “Gefühl” dafür, wann man gewisse Karten spielen muss und wie man am besten in ein Match-Up geht. Ich will dieses Verständnis auch in einer Weltmeisterschaft zum Einsatz bringen und zeigen, was ich kann.

Meine ganz offene Frage an euch: Was würdet ihr tun, wenn ihr in meiner Situation wärt? Ich bin wirklich gespannt und freue mich auf jede Rückmeldung!

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Unter den Hut geschaut – Interview mit Mahedi Shareef

Ich habe es endlich geschafft und konnte eine Gelegenheit finden, um mich mit meinem Interview Partner – keinem geringeren als Mahedi Shareef – zu treffen. Ich halte ihn für ein echtes Musterbeispiel für die vielen Änderungen, die sich im Leben eines Yu-Gi-Oh! Spielers abspielen können, der dabei aber immer seinem Spiel treu bleibt. Unsere Unterhaltung schneidet jede Menge kontroverse Themen an, angefangen bei Mahedis Führung in der Weltrangliste über die spätere Suspendierung sowie die Übernahme des Spiels durch Konami und selbstverständlich hören wir auch da noch nicht auf.

Das Interview dauerte fast 30 Minuten an, daher hoffe ich, dass es sich möglichst viele von euch bis zum Ende anhören und mir dann entsprechend Feedback geben. Wie denkt ihr grundsätzlich über Podcasts und und wollt ihr mehr davon?

Unter den Hut geschaut: Interview mit Mahedi Shareef

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