Archive for January, 2010
Offener Brief an Upper Deck
Posted by soulwarrior in News on 25 January 2010
Mein Team, das Bootcamp L.E. hat einen offenen Letter an Upper Deck verfasst. Auf diesem Weg wollen wir die Firma auf einige der Dinge aufmerksam machen, die uns extrem enttäuschen.
Wir haben eine Online-Petition gestartet, die bereits von mehr als 150 Spielern unterzeichnet wurde. Zudem konnten wir bereits eine holländische Übersetzung hinzufügen dank der Hilfe von Jeffrey Verwoerd. Wir hoffen, dass wir auch weiterhin auf derart viel Unterstützung bauen können und würden uns natürlich freuen, wenn auch du sie unterzeichnen würdest!
Hier geht es direkt zur Petition.
P.S.: Solltet ihr darüber twittern wollen, so nutzt bitte das Hash-Tag #WoWTCGPetition!
Suppe für den soul – Das WoW TCG OP 2010
Posted by soulwarrior in Veröffentlichungen on 19 January 2010
Die Ankündigung der vergangenen Woche überraschte die meisten WoW TCG Spieler, da niemand davon ausging, dass der OP Terminkalender für 2010 keinerlei europäische Dunkelmond-Jahrmärkte beinhalten würde. Mittlerweile ist klar, dass nicht alles so verloren ist, wie es zunächst erschien, denn Upper Deck Mitarbeiter bestätigten, dass es auch diesseits des Ozeans DMJs geben wird.
Das ist allerdings längst noch nicht alles, denn mit der Einführung des Core Formats spaltete Upper Deck die Spielergemeinde. Gerade erfahrenere Spieler glauben, dass ein Best of One Format nicht gut sein kann, da es eine wichtige strategische Komponente aus dem Spiel nimmt. Ich versuchte mich etwas ausführlicher mit dem Thema zu befassen und stieß so auf einige Fakten, die Upper Decks Behauptung unterstützen, dass das Format tatsächlich gut für das Spiel sein könnte.
Mehr Informationen gibt es in meiner wöchentlichen Kolumne: Suppe für den soul – Das WoW TCG OP 2010.
Der Versammlungsstein – Wo kann ich spielen?
Posted by soulwarrior in Veröffentlichungen on 15 January 2010
Solltest du erst mit dem World of Warcraft TCG angefangen haben, so wirst du dich mit Sicherheit häufiger mal fragen, von was denn die ganzen bestehenden Spieler sprechen, wenn sie in Internetforen ständig von “ihrem Laden” reden. Auf was genau solltest du dich einstellen, bevor du dich das erste Mal auf den Weg zu so einem Laden begibst und wo kannst du sie finden? Zwei wichtige Fragen, die im Artikel dieser Woche beantwortet werden.
Der Versammlungsstein – Wo kann ich spielen?.
Die alte Leier mit dem deutschen Finanzamt
Posted by soulwarrior in Blog on 14 January 2010
Ehrlich gesagt bin ich überrascht, dass mich das deutsche Finanzamt überhaupt noch überraschen kann. Ich meine, ich kann mittlerweile ziemlich zuverlässig behaupten, dass ich schon eine Menge Mist gesehen habe.
Jedenfalls habe ich wieder mal Post vom Finanzamt erhalten. Zur Abwechslung mal keinen Steuerbescheid, sondern eine Mahnung. Da habe ich erstmal ziemlich blöd geschaut, denn eigentlich bezahle ich meine Steuern halbwegs pünktlich (oder zumindest innerhalb der jeweiligen Fristen). Ich will ganz ehrlich sein, ich hasse dieses Thema. So richtig. Deshalb lasse ich das auch machen und mache es nicht selbst. Wenn ich einen Brief vom Finanzamt mit irgendeiner Auflistung von Zeugs, das ich zahlen muss, bekomme, so muss ich den mehrmals durchlesen, bis ich überhaupt ansatzweise verstehe, was man von mir will.
Diesmal war das nicht ganz so wild, es stand ja netterweise in relativ großen Lettern “Mahnung” (auf der rechten Seite – wo sonst platziert man Überschriften?) auf dem Papier. Dann waren da noch Beträge gelistet, die für den Zeitraum “4.Vj.09″ angegeben waren. Offenbar habe ich also etwas im vierten Vierteljahr 2009 nicht gezahlt.
Aha. Relativ komisch, denn ich hatte – wie jedes Jahr – im vierten Quartal des letzten Jahres meine (viel zu hohe) Steuernachzahlung erbracht (Nachzahlungen sind bei mir immer erforderlich, immerhin betreibe ich ja so einige Nebentätigkeiten). Aus dieser ging jedoch meiner Ansicht nach nicht hervor, dass ich noch mehr (einen geradezu astronomischen Betrag) als “nur” meine Nachzahlung für das vergangene Jahr in der vierten Jahreshälfte zahlen musste. Ich zeige euch das mal:

Solltet ihr nicht zu den 3 (meine Steuerberaterin, Vasco und irgendwen könnte es in diesem Land möglicherweise noch geben, also riskiere ich mal nichts, greife hoch und sage “3″) Menschen in diesem Land gehören, die sich gerne mit Steuern befassen und somit genau wissen, was man hier verdeutlichen will:
Am 10. Dezember 2009 waren die Beträge “viel zu viel”, “Kneipenabend” und “Fahrt mit der Deutschen Bahn” fällig. Ist ja auch logisch. Wenn man “auf der x-Achse”, also als Spaltenüberschriften, Daten wählt, dann platziert man auf der “y-Achse”, also den jeweils ersten Zellen in einer Zeile, AUCH noch mal Daten. Und weil es viel zu deutlich wäre, die Zelle ganz rechts zu teilen, um so optisch zu verdeutlichen, dass der oben gelistete Betrag 2009 und der unten gelistete Betrag 2010 fällig ist, spart man sich die Tinte kurzerhand auch noch. Genial gelöst!
Um zu beweisen, dass ich nicht nur meckern, sondern auch konstruktiv sein kann, möchte ich hier mal zeigen, wie man es “hätte machen können”: Mein Vorschlag für den Steuerbescheid
Ich weiß, es wirkt fast schon zu klar strukturiert für die deutschen Finanzbehörden und sie würden sich auf so einen Vorschlag nie einlassen. Nichts desto trotz muss ich ihn hier einfach mal bringen. Bei diesem Aufbau wird auf den ersten Blick ersichtlich, WANN welcher Betrag gezahlt werden muss. Insbesondere wird nicht ein Suchkriterium (Datum) SOWOHL auf der x- als auch auf der y-Achse gelistet.
Aber nein, warum es den Leuten auch einfach machen? Dann kann man leider keine Mahngebühren kassieren…
Ebenfalls erwähnenswert finde ich die Tatsache, dass ich laut Mahnung einen geringeren Beitrag zahlen muss als den, der auf meinem Steuerbescheid ausgewiesen ist. Das konnte man mir am Telefon (das deutsche Finanzamt arbeitet nicht mit E-Mail, das wäre zu modern) zwar nicht erklären, doch ich habe es mir dann selbst zusammen reimen können. Ich erklärte es der Frau kurzerhand (es ist immer wieder toll, wenn man Leuten ihren Job erklärt, von dem man selbst überhaupt keine Ahnung hat… – Ich hatte bei meiner letzten Nachzahlung zu viel überwiesen, da man mir ein Update meines Steuerbescheids schickte, ich aber bereits überwiesen hatte) und daraufhin habe ich nun eine Benachrichtigung erhalten, dass sich Guthaben auf meinem “Steuerkonto” (ich wusste nicht, dass ich das eröffnet habe) befindet. Was natürlich kompletter Blödsinn ist, denn der überschüssige Betrag wurde bereits mit dem noch fälligen Betrag verrechnet und unter dem Strich ist somit ein erheblicher Betrag (“viel zu viel” und mehr) offen.
Gut zu wissen, dass nicht mal die Leute, die in dieser Behörde arbeiten, verstehen, wie sie eigentlich funktioniert… doch warum umdenken, Deutschland ist ja offenbar ziemlich stolz auf sein Steuersystem… unterstützt immerhin die Verlage, die jedes Jahr eine neue Ausgabe des Steuerwesens drucken können.
Suppe für den soul – Der Pro-Knigge
Posted by soulwarrior in Veröffentlichungen on 13 January 2010
Die meisten Spieler, die die aktuellen Ereignisse verfolgt haben, wissen vom Aufschrei der WoW TCG Community, der von Matt Markoff im offiziellen Forum gestartet wurde. Ich wollte darauf Bezug nehmen, denn während ich grundsätzlich damit übereinstimme, Kritik zu äußern, so bin ich leider trotzdem nicht ganz mit der Form einverstanden, die hier gewählt wurde. Daher soll der Artikel im Grunde den Startschuss einer neuen möglichen Artikelserie markieren:
Suppe für den soul – Der Pro-Knigge.
Der Versammlungsstein – Wie bewerte ich Karten?
Posted by soulwarrior in Veröffentlichungen on 10 January 2010
Jeder Spieler, der neu mit einem TCG angefangen hat, muss ein großes Problem überwinden: Er muss in der Lage sein, Karten zu bewerten. Im Idealfall gelingt ihm das unmittelbar. Anders stehen seine Chancen, bei einem Tausch abgezogen zu werden, leider nicht allzu gut.
Im Versammlungsstein dieser Woche habe ich mich genau dieser Frage gewidmet und einige Tipps gegeben, die dabei helfen sollten, Karten zu bewerten: Der Versammlungsstein – Wie bewerte ich Karten?.
Ethik am Arbeitsplatz
Posted by soulwarrior in Blog on 8 January 2010
Heute wurde ich unweigerlich auf die Frage gestoßen, was eigentlich aus der Arbeitswelt geworden ist?! Sicherlich befinden wir uns in schwierigen Zeiten mit einer weltweiten Finanzkrise und einem damit verbundenen schwierigen Arbeitsmarkt, doch ich war bisher immer der Ansicht, dass dies nicht zwangsweise zu einem Halsabschneider-ähnlichen Verhalten führen muss. Zwar bin ich mir durchaus der Tatsache bewusst, dass es sich nicht gerade empfiehlt, schlecht über einen ehemaligen Arbeitgeber zu reden, da dies mögliche zukünftige Arbeitgeber abschrecken könnte, doch ich glaube auch an Aufrichtigkeit und Integrität. Da beide dieser Werte mit Füßen getreten wurden, muss ich jetzt einfach mal den Mund aufmachen, um diese Geschichte besser zu verarbeiten. Selbst wenn das gegen mich verwendet werden kann.
Wie viele von euch bereits wissen wurde ich vor einigen Monaten von einer Berliner Firma angestellt. Ich kam mit den meisten Leuten dort bestens aus, insbesondere auch mit dem Chef der Firma, der auf mich immer den Eindruck einer äußerst direkten und freundlichen Person machte. Während der ersten Woche in der neuen Firma wurde ich gefragt, ob ich jemanden kenne, der als Programmierer aushelfen könnte. Ich sagte, dass ich einen guten Freund hätte, der diese Chance sehr gerne wahr nehmen würde, dieser allerdings seit einiger Zeit arbeitslos war. Nichts desto trotz würde er in jedem Fall das Zeug mitbringen, um diese Lücke zu schließen, da seine Fähigkeiten über alle Zweifel erhaben sind. Mein damaliger Chef sagte, dass für ihn Qualität zählen würde und ihm der Hintergrund meines Freundes nichts ausmachen würde.
Ein Vorstellungsgespräch später hatte mein Freund die Stelle. Alles wirkte fast schon zu gut, um wahr zu sein. Mit einem meiner besten Freunde gemeinsam bei einer ziemlich coolen Firma arbeiten zu können war wie ein kleiner wahr gewordener Traum.
4 Monate später platzte die kleine Seifenblase, die ich mir gebaut hatte. Ich wurde entlassen, obwohl mir zuvor versprochen wurde, dass ich auch über die Dauer des Projekts, von dem ich abgezogen wurde, beschäftigt werden würde. Ebenso wurde mir versprochen, dass ich einen Anruf bekommen würde, sobald die Verträge mit einem neuen Partner unterschrieben wären und ich der “erste Mann für den Job” wäre. Soweit ich weiß sind diese Verträge mittlerweile unterzeichnet worden und ihr könnt euch gerne selbst ausmalen, ob mein Telefon geklingelt hat…
Nichts desto trotz bin ich ruhig geblieben. Mein Freund hatte nach all der Zeit der Arbeitslosigkeit endlich wieder einen Job gefunden, so dass die ganze Sache doch irgendwo etwas Gutes hatte….
Heute musste ich erfahren, dass mein Freund entlassen wurde. Zwei Wochen vor Ablauf seiner Probezeit. Klar, wenn man jetzt nur die paar Zeilen gelesen hat, die ich hier aneinander gereiht habe, so liegt einem das “das war doch absehbar” quasi zwangsweise auf den Lippen. Doch tatsächlich hat dies niemand kommen sehen; zumindest niemand, der sich in letzter Zeit mit meinem Freund unterhalten hatte und ihn von der Arbeit erzählen hörte, da er dauerhaft erläutern konnte, was noch alles zu tun wäre und was bereits erreicht wurde.
Wie sich herausstellte, wurde mein Freund offenbar nur beschäftigt, um die Dokumentation sowie die Klassen für ein kommendes Software-Projekt zu entwickeln. Die Umsetzung, der “einfache Teil”, kann nun von einem Praktikanten oder Studenten oder sonst irgendeiner billigen Arbeitskraft angegangen werden. Ich kann mir nicht helfen, ich muss mich darüber einfach aufregen. Klar, die Budgets sind immer knapp, aber hier gab es jemanden, der ausgezeichnete Arbeit ablieferte. Der seinen Job sehr MOCHTE. Der gut mit seinen Kollegen und insbesondere seinem Chef auskam. Der lächerlich bezahlt wurde, wenn man bedenkt, welche Qualifikationen und Erfahrung er vorweisen konnte, sich aber trotzdem nicht beklagte. Mein Gott, er ist sogar für die Stelle umgezogen. Und alles, was dabei für ihn raus sprang, war etwas mehr Erfahrung und ein Taschengeld (was einem nicht wesentlich weiterhilft, wenn man vor kurzem umgezogen ist).
Ist das wirklich die moderne Geschäftswelt? Gibt es keinen Platz mehr für Moral und können Firmen nur noch überleben, wenn sie ihre Mitarbeiter wie Dreck behandeln? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Ich brenne darauf, zu erfahren, ob wir einfach nur Pech hatten oder ob es sich bei diesem Umgang tatsächlich um die modernen Methoden handelt, an die man sich nun besser gewöhnen sollte?!
Suppe für den soul – Krieg der Geißel Top 10
Posted by soulwarrior in Veröffentlichungen on 5 January 2010
In dieser Woche beschäftige ich mich in meiner Kolumne mit den besten Karten aus Krieg der Geißel, der neuen World of Warcraft TCG Erweiterung. Einige von ihnen sind stark genug, um einen Umschwung des Metagames einzuleiten, daher solltet ihr euch eure Playsets dieser Karten möglichst schnell unter den Nagel reißen!
Suppe für den soul – Krieg der Geißel Top 10.
Suppe für den soul – Jahresrückblick 2009
Posted by soulwarrior in Veröffentlichungen on 5 January 2010
Frohes neues Jahr!
Wie bereits angekündigt war ich in der letzten Woche ziemlich beschäftigt. Daher sollte es euch auch nicht überraschen, dass diese News hier etwas spät kommt. Unabhängig davon kann ich euch nur meinen Jahresrückblick 2009 ans Herz legen. Solltet ihr den Artikel noch nicht gelesen haben, so habt ihr jetzt die ideale Gelegenheit!
Suppe für den soul – Jahresrückblick 2009.
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