Archive for June, 2009
Card Master 68 veröffentlicht!
Posted by soulwarrior in Veröffentlichungen on 10 June 2009
Ausgabe 68 der Card Master wurde heute veröffentlicht. Neben einem Blick auf das neuste Yu-Gi-Oh! Starter Deck ist auch ein umfassendes Review der brandneuen Erweiterung Raging Battles enthalten. So lernst du alles über die Schwarzflügel- oder die Koa’ki Meiru-Monster, die versuchen werden, ihre Lücke im abwechslungsreichsten Metagame zu finden, das es jemals im Yu-Gi-Oh! TCG gegeben hat!
Das besondere Gimmick dieser Ausgabe ist eine Deckbox, die dir eine willkommene Möglichkeit zur Aufbewahrung deiner liebsten Karten oder alternativ deines Side Decks ermöglicht.
Ein Klick auf das Bild des Magazins rechts führt direkt zur Card Master Webseite.
Suppe für den soul – C-C-C-Combo-Decks
Posted by soulwarrior in Veröffentlichungen on 8 June 2009
Diesen Montag beschäftige ich mich in Suppe für den soul mit Combo-Decks. Dabei handelt es sich um den Deckarchetypen, der bisher nicht allzu häufig gespielt wurde. Allerdings ist es aufgrund des immer größer werdenden Kartenpools nur eine Frage der Zeit, bis sich ein spielbares Combo-Deck hervor tut. Um das Thema möglichst vollständig zu betrachten, habe ich mir den zweifachen Deutschen Meister Jonas Skali ins Interview geholt, der uns natürlich interessante Einblicke liefert.
Unbegabt, ohne es zu wissen
Posted by soulwarrior in Blog on 2 June 2009
Jeder kennt dieses Phänomen: Man sieht eine Person, die eine Aufgabe einfach nicht zufriedenstellend lösen kann, wenn man dann aber mit dieser Person darüber reden will, scheint sie überhaupt nicht zu wissen, von was man eigentlich redet. Wenn ich nun behaupte, dass die Unbegabten überhaupt keine Ahnung davon haben, wie schlecht sie ihre Rolle eigentlich ausfüllen, wird mir wahrscheinlich jeder Leser umgehend beipflichten und mir zusätzlich versichern, dass er ebenfalls so eine Person kennt.
Tatsächlich gibt es eine Studie (in Englisch) zu diesem Thema, die ich nach einer halbwegs interessanten “Wikipedia-Reise” (vom Dilbert-Prinzip ging es zum Peter-Prinzip, ein kurzer Umweg führte mich zum Parkinsonschem Gesetz (das ich übrigens aus eigener Erfahrung bestätigen kann), von dort kam ich zum Ig-Nobelpreis und schließlich landete ich beim Dunning-Kruger-Effekt sowie der damit verbundenen und bereits verlinkten Studie) gefunden habe. Diese verdeutlicht einige Dinge, die eigentlich schon “jeder wusste”: Zunächst einmal überschätzen sich die Unbegabten am deutlichsten. Je besser eine Person war, desto näher lag ihre Einschätzung ihrer eigenen Leistung an der Realität – mit Ausnahme der besten Leute im Test, was allerdings ebenfalls anhand einer logischen Behauptung erklärt wurde (darauf gehe ich gleich ein).
Um nun den Unbegabten zu verdeutlichen, wie schlecht sie eigentlich im Vergleich mit ihren Mitmenschen bei verschiedenen Tests abschnitten, musste man ihnen erklären, wie man diese Tests löst. Dies ist ein Paradoxon: Um einem Unbegabten zu verdeutlichen, dass er unbegabt ist, muss man ihn in einen Experten, bzw. Fortgeschrittenen “verwandeln”.
Die Lektüre dieser Studie (die stellenweise aufgrund der vielen Zahlen und der dazu gehörigen Interpretationen nicht unbedingt als “leichte Kost” durchgeht) brachte mich wiederum zu einigen interessanten Gedankengängen:
Die Studie verglich die Unbegabten mit Patienten, die an Agnosognosie leiden: Diese Krankheit führt zu einer Schädigung der rechten Gehirnhälfte, was wiederum eine Lähmung der linken Körperhälfte nach sich zieht. Stellt man nun einen Becher vor einen solchen Patienten und bittet man ihn, diesen mit der linken Hand anzuheben, wird er dies (verständlicherweise) nicht tun – immerhin ist diese Hand gelähmt. Interessanterweise wird der Patient allerdings nicht einfach eingestehen, dass er nicht dazu in der Lage ist, den Becher zu heben; vielmehr wird er behaupten, er hatte gerade nicht zugehört als man ihn dazu anwies (falls man ihn später dazu befragt), er würde vorgeben, müde zu sein oder dass ihm “einfach nicht danach ist.” Es entzieht sich also vollkommen seinem Verständnis, dass er an einer Einschränkung leidet, die dieses Resultat nach sich zieht.
Einmal mehr fühle ich mich daher in meiner Ansicht bestätigt, dass Wissen allein den meisten Leuten nicht reicht, wie ich schon in meinem Eine Entscheidung kann den Unterschied machen Blog-Post behauptete.
Noch eine kurze Anmerkung zum Schluss: Die Hochbegabten gingen wahrscheinlich davon aus, dass der Rest ähnlich gut wie sie abschnitt. Daher lagen sie mit ihrer Einschätzung unter dem tatsächlich erreichten Wert. Erst als ihnen gezeigt wurde, wie schlecht sich andere Absolventen des Tests anstellten, gewannen sie das notwendige Selbstvertrauen, um ihre eigene Leistung etwas höher einzustufen, was dann schließlich auch erheblich näher an den tatsächlichen Ergebnissen lag.
Suppe für den soul – Community-Feature Reutlingen
Posted by soulwarrior in Veröffentlichungen on 1 June 2009
Puh, kaum News außer eben Ankündigungen der Kolumnen. Ich sollte mich mal wieder ein wenig mehr dieser Seite widmen, doch leider beschäftigt mich die Jobsuche sehr, so dass ich nicht wirklich den Kopf frei bekomme, um hier mehr zu schreiben. Daher sorry für die spärlichen Updates, aber ich denke, sie sind immer noch besser als gar keine News.
Diese Woche geht es in Suppe für den soul um die Community in Reutlingen. Solltet ihr euch also auch schon immer gefragt haben, warum sie derzeit in aller Munde sind, solltet ihr auf jeden Fall einen Blick riskieren!


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