Archive for June, 2009
Suppe für den soul – Wie werde ich besser?
Posted by soulwarrior in Veröffentlichungen on 30 June 2009
In dieser Woche schließe ich in meiner Kolumne “Suppe für den soul” meinen Turnierbericht vom Grand Qualifier Magdeburg ab und gebe noch einige zusätzliche Hinweise, wie man als Spieler besser wird – ja, es gibt tatsächlich noch so einiges, das bisher noch nicht erläutert wurde.
Meine berufliche Zukunft
Posted by soulwarrior in News on 25 June 2009
Da ich mich nach wie vor vielen Fragen bezüglich dieses Themas stellen muss, möchte ich jetzt die Gelegenheit ergreifen und einiges klar stellen. Wo fangen wir am besten an?
Legen wir mit den Trading Card Games (TCGs / Sammelkartenspielen) los: Ich werde nicht mehr in der TCG Industrie arbeiten. Obwohl mir eine Stelle in diesem Bereich angeboten wurde, habe ich mich dagegen entschieden. Ich habe inzwischen mehr als 4 Jahre in dieser Industrie gearbeitet und die meiste Zeit hätte ich es nie für möglich gehalten, dass ich ihr je den Rücken zuwenden würde. Jedoch hat sich in der Zwischenzeit so einiges geändert, gerade die kaum vorhandene Perspektive hat mich dazu bewogen, mich nach etwas anderem umzusehen.
Was uns direkt zu meiner neuen Stelle bringt. Ich werde zukünftig für Station54 Community Management betreiben. Diese in Berlin sitzende Firma kümmert sich um einige der EA Games, unter anderem Battlefield Heroes und Battleforge. Falls du also Fan eines dieser Spiele bist, werden wir wohl auch zukünftig noch miteinander zu tun haben!
Ich freue mich sehr auf meinen neuen Job, den ich bereits nächste Woche antrete. Gleichzeitig bin ich so auch keinen Tag arbeitslos, was ich ebenfalls als großen Erfolg werte. Mein Dank gilt den Leuten von EA (insbesondere Per Bonomi) sowie dem Team von Station54 (gerade meinem neuen Chef Uli Lächelt).
Suppe für den soul – Comeback
Posted by soulwarrior in Veröffentlichungen on 25 June 2009
Ich darf endlich wieder an sanktionierten Turnieren teilnehmen! Das habe ich mir direkt zu Nutze gemacht und nahm am Grand Qualifier Magdeburg am letzten Wochenende teil. In meinem Turnierbericht der etwas anderen Art beschreibe ich nicht nur, was vor Ort geschehen ist, sondern auch, wie man sich als Spieler verbessern kann!
Später sollte ich heute noch mehr News haben – aus der extrem positiven Kategorie.
Verschwundene Kommentare
Posted by soulwarrior in News on 17 June 2009
Ich habe eben erfahren, dass einige Kommentare fälschlicherweise als Spam eingestuft wurden. Solltest du Opfer meines Spam-Blockers geworden sein (der bisher eigentlich einen guten Job machte), gib mir bitte Bescheid. Ich sorge dann dafür, dass auch dein Kommentar veröffentlicht wird.
Suppe für den soul – Welches TCG ist das beste?
Posted by soulwarrior in Veröffentlichungen on 16 June 2009
Nachdem die Diskussion im Forum aufgrund der Regeländerungen bei Magic losgebrochen ist, möchte ich mich heute auch dem Thema widmen, welches TCG denn jetzt genau das beste ist. Insbesondere die Meinungen, Spieler gewisser TCGs wären weniger begabt, ist vollkommen abwegig und muss beendet werden. Erläuterungen liefert die Kolumne haufenweise.
Weitere Bücher
Posted by soulwarrior in Seiten-Updates on 13 June 2009
Ich habe mir endlich die Zeit genommen, um die Bücher-Seite zu updaten. Ich habe kurze Rezensionen von Malcolm Gladwells The Tipping Point und Sir Ken Robinsons Out of our Minds – Learning to be creative hinzugefügt. Beide Bücher sind extrem empfehlenswert, daher solltet ihr sie euch auf jeden Fall zulegen – insbesondere, wenn man Gefallen an Ken Robinsons TED Talk fand.
Schmutzige Picks – Synergien
Posted by soulwarrior in Veröffentlichungen on 12 June 2009
Zu meiner eigenen Überraschung wurde diese Woche wieder ein von mir verfasster Schmutzige Picks Artikel veröffentlicht. Dieser wurde eigentlich letzte Woche verfasst, doch da sich Tyra urplötzlich eine Pause in seiner Abwesenheit gönnte, lieferte er selbst etwas ab. Somit wurde der Artikel nach hinten geschoben und dementsprechend heute veröffentlicht. Es geht um Synergien in den Sealed Formaten, daher bringt er uns wieder einmal ein wenig neues Wissen.
Card Master 68 veröffentlicht!
Posted by soulwarrior in Veröffentlichungen on 10 June 2009
Ausgabe 68 der Card Master wurde heute veröffentlicht. Neben einem Blick auf das neuste Yu-Gi-Oh! Starter Deck ist auch ein umfassendes Review der brandneuen Erweiterung Raging Battles enthalten. So lernst du alles über die Schwarzflügel- oder die Koa’ki Meiru-Monster, die versuchen werden, ihre Lücke im abwechslungsreichsten Metagame zu finden, das es jemals im Yu-Gi-Oh! TCG gegeben hat!
Das besondere Gimmick dieser Ausgabe ist eine Deckbox, die dir eine willkommene Möglichkeit zur Aufbewahrung deiner liebsten Karten oder alternativ deines Side Decks ermöglicht.
Ein Klick auf das Bild des Magazins rechts führt direkt zur Card Master Webseite.
Suppe für den soul – C-C-C-Combo-Decks
Posted by soulwarrior in Veröffentlichungen on 8 June 2009
Diesen Montag beschäftige ich mich in Suppe für den soul mit Combo-Decks. Dabei handelt es sich um den Deckarchetypen, der bisher nicht allzu häufig gespielt wurde. Allerdings ist es aufgrund des immer größer werdenden Kartenpools nur eine Frage der Zeit, bis sich ein spielbares Combo-Deck hervor tut. Um das Thema möglichst vollständig zu betrachten, habe ich mir den zweifachen Deutschen Meister Jonas Skali ins Interview geholt, der uns natürlich interessante Einblicke liefert.
Unbegabt, ohne es zu wissen
Posted by soulwarrior in Blog on 2 June 2009
Jeder kennt dieses Phänomen: Man sieht eine Person, die eine Aufgabe einfach nicht zufriedenstellend lösen kann, wenn man dann aber mit dieser Person darüber reden will, scheint sie überhaupt nicht zu wissen, von was man eigentlich redet. Wenn ich nun behaupte, dass die Unbegabten überhaupt keine Ahnung davon haben, wie schlecht sie ihre Rolle eigentlich ausfüllen, wird mir wahrscheinlich jeder Leser umgehend beipflichten und mir zusätzlich versichern, dass er ebenfalls so eine Person kennt.
Tatsächlich gibt es eine Studie (in Englisch) zu diesem Thema, die ich nach einer halbwegs interessanten “Wikipedia-Reise” (vom Dilbert-Prinzip ging es zum Peter-Prinzip, ein kurzer Umweg führte mich zum Parkinsonschem Gesetz (das ich übrigens aus eigener Erfahrung bestätigen kann), von dort kam ich zum Ig-Nobelpreis und schließlich landete ich beim Dunning-Kruger-Effekt sowie der damit verbundenen und bereits verlinkten Studie) gefunden habe. Diese verdeutlicht einige Dinge, die eigentlich schon “jeder wusste”: Zunächst einmal überschätzen sich die Unbegabten am deutlichsten. Je besser eine Person war, desto näher lag ihre Einschätzung ihrer eigenen Leistung an der Realität – mit Ausnahme der besten Leute im Test, was allerdings ebenfalls anhand einer logischen Behauptung erklärt wurde (darauf gehe ich gleich ein).
Um nun den Unbegabten zu verdeutlichen, wie schlecht sie eigentlich im Vergleich mit ihren Mitmenschen bei verschiedenen Tests abschnitten, musste man ihnen erklären, wie man diese Tests löst. Dies ist ein Paradoxon: Um einem Unbegabten zu verdeutlichen, dass er unbegabt ist, muss man ihn in einen Experten, bzw. Fortgeschrittenen “verwandeln”.
Die Lektüre dieser Studie (die stellenweise aufgrund der vielen Zahlen und der dazu gehörigen Interpretationen nicht unbedingt als “leichte Kost” durchgeht) brachte mich wiederum zu einigen interessanten Gedankengängen:
Die Studie verglich die Unbegabten mit Patienten, die an Agnosognosie leiden: Diese Krankheit führt zu einer Schädigung der rechten Gehirnhälfte, was wiederum eine Lähmung der linken Körperhälfte nach sich zieht. Stellt man nun einen Becher vor einen solchen Patienten und bittet man ihn, diesen mit der linken Hand anzuheben, wird er dies (verständlicherweise) nicht tun – immerhin ist diese Hand gelähmt. Interessanterweise wird der Patient allerdings nicht einfach eingestehen, dass er nicht dazu in der Lage ist, den Becher zu heben; vielmehr wird er behaupten, er hatte gerade nicht zugehört als man ihn dazu anwies (falls man ihn später dazu befragt), er würde vorgeben, müde zu sein oder dass ihm “einfach nicht danach ist.” Es entzieht sich also vollkommen seinem Verständnis, dass er an einer Einschränkung leidet, die dieses Resultat nach sich zieht.
Einmal mehr fühle ich mich daher in meiner Ansicht bestätigt, dass Wissen allein den meisten Leuten nicht reicht, wie ich schon in meinem Eine Entscheidung kann den Unterschied machen Blog-Post behauptete.
Noch eine kurze Anmerkung zum Schluss: Die Hochbegabten gingen wahrscheinlich davon aus, dass der Rest ähnlich gut wie sie abschnitt. Daher lagen sie mit ihrer Einschätzung unter dem tatsächlich erreichten Wert. Erst als ihnen gezeigt wurde, wie schlecht sich andere Absolventen des Tests anstellten, gewannen sie das notwendige Selbstvertrauen, um ihre eigene Leistung etwas höher einzustufen, was dann schließlich auch erheblich näher an den tatsächlichen Ergebnissen lag.




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