Halb-Geheime Heirat

Es ist vollbracht! Vor ein paar Tagen, am 10.10., habe ich meine langjährige (in 1 Monat sind es auch schon 6 Jahre) Freundin Wincy geheiratet. Wir haben die Feier in einem sehr kleinen Kreis (7 Erwachsene und 2 Kinder – exklusive der Standesbeamtin) vollzogen und die News im Vorfeld auch nur an einen geringfügig größeren Kreis (wenn überhaupt 40 Leute) kommuniziert. Nachdem mich die wenigsten meiner Freunde und Bekannten bisher als großartig verschlossene Person erlebt haben, will ich hier noch einmal Stellung beziehen.
Obwohl mich bisher noch relativ wenige Leute direkt darauf angesprochen haben, bin ich doch relativ zuversichtlich, dass ich mir im Laufe der Zeit noch den ein oder anderen Vorwurf à la “Mensch, Oli, warum hast du mich denn nicht eingeladen? Oder mir zumindest Bescheid gegeben?” anhören werden muss. Hier nun wie erwähnt die beiden Gründe…

Grund 1: Ich werde Vater!

Hier wächst mein Sohn heran!

Hier wächst mein Sohn heran!

“Alter, Mensch Oli, warum weiß ich denn noch nix davon?!!?!”

Ja, ja, ich weiß. Sorry, ich hätte es gerne auch schon der ganzen Welt erzählt, aber das war meiner besseren Hälfte bisher nicht so Recht. Daher jetzt eben verspätet die gute News. Ich hoffe, du / ihr könnt euch trotzdem mit mir freuen!

Es wird ein Junge und der Stichtag ist der 3. Januar 2015. Ich kenne leider überwiegend viele durchweg schlecht gelaunte Menschen, die im Januar Geburtstag haben (was ich nachvollziehen kann, ist ja auch viel zu kalt in dem Monat und wenn man in so einer unbequemen Umgebung auf die Welt kommt, färbt das in einigen Fällen wohl entsprechend ab), aber ich bin voller Hoffnung, dass wir unseren Sohn trotzdem in einen kleinen Sonnenschein verwandeln können.

Grund 2: Verzwackte Familiensituation

Meine Frau (nach wie vor ungewohnt, das zu schreiben) hat mit ihrer Seite der Familie ein weniger harmonisches Verhältnis als ich mit meiner. Nun sieht es etwas beschränkt aus, wenn einer der beiden Heiratenden 40 Leute anschleppt und die andere Person nur 1, also haben wir uns dazu entschlossen, dass wir beide dementsprechend wenige Leute anschleppen.

Immerhin haben wir jedoch vor, eine “richtige Feier” noch bei entsprechender Gelegenheit nachzuholen. Zum Beispiel dann, wenn unser Sohn auf der Welt ist, wir den anstehenden Mini-Krieg hinter uns gebracht haben (ein Umzug, voraussichtlich im nächsten Jahr, um der Familie auch genügend Platz zu bieten), Wincy ebenfalls wieder “richtig feiern” kann und sich vielleicht sogar das etwas angespannte Verhältnis auf der einen Seite der Familie etwas entspannt hat. Keine Sorge, wir wollen trotzdem feiern, auch wenn nicht all diese Voraussetzungen erfüllt sind.

Bilder von der Heirat liefere ich nach, da ich sie selbst noch gar nicht habe. Ich habe mich auf so wichtige Aufgaben wie “sicherstellen, dass die Handys ausgeschaltet sind”, “Ausweise mitnehmen”, “Ringe auch nicht vergessen” (und diverse ähnliche Tätigkeiten, die in dieselbe Richtung gehen) konzentriert und das Fotografieren zur Abwechslung mal anderen Menschen überlassen. Ich bin mir sicher, dass sie das ebenfalls super hin bekommen haben und mit Hilfe der modernen Technik werde ich ebenfalls in Windeseile ein paar “Abzüge” haben.

Was gibt es sonst so Neues? Wincy geht es den Umständen entsprechend gut. Sie schläft viel und schafft es derzeit auch eher selten auf die Arbeit, glücklicherweise ist ihr Arbeitgeber aber extrem verständnisvoll.
Mein Geschäft läuft nach wie vor sehr gut; ich habe mein zu Beginn des Jahres gestecktes Umsatzziel von 40 k € bereits übertroffen! Selbstverständlich wurden die Ziele bereits nach oben angepasst und ich schaue jetzt mal, was in den letzten paar Monaten noch so drin ist. Ich werde in Kürze ein Webseiten-Redesign meiner Firmenpräsenz vornehmen und dann auch endlich (!) auf einen halbwegs gepflegten Firmenblog setzen. Zumindest ist das der Plan, mal sehen, was mir diesmal dazwischen kommt… ;)

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Fitness-Update #2

Mein Vorhaben, diesen Blog etwas häufiger zu pflegen (siehe das gemachte Versprechen im letzten Beitrag), ist offensichtlich nicht ganz so wie geplant aufgegangen. Bevor ich jetzt darauf herum reite und erkläre, warum ich es nicht hin bekomme, mein Leben mit dem Rest des Webs zu teilen (außerdem gibt es dafür ja auch Facebook, auch wenn das “bald” aussterben wird, wie aktuelle Studien belegen), komme ich lieber direkt auf den Punkt und erzähle euch etwas über meine Fitness-Fortschritte.

Nach 9,5 Monaten

Wir nähern uns mit großen Schritten dem magischen 1-Jahres-Jubiläum seit ich dem Fitnessstudio beigetreten bin (mittlerweile bin ich sogar “First Club Member”). (Übrigens steuern wir auch auf ein anderes Jubiläum zu, dazu werde ich aber voraussichtlich etwas in meinem Firmenblog auf nexTab.de sagen, was wiederum ein *Hinweis* ist… kommt ihr drauf, um was es geht?) Solltet ihr den Eintrag über meine bisherigen Fortschritte nicht gelesen haben, so könnt ihr das jetzt noch mal nachholen: Fitness-Fortschritte Aug 2013.

Ich habe in den vergangenen Monaten immer weniger auf meine Ernährung geachtet und die gesamte Low Carb Strategie ein wenig vernachlässigt. Mein Verlangen nach Gebäck, Schokolade und Cookies war dann doch irgendwie zu stark und es wurde mir etwas zu blöd, auf all diese Laster zu verzichten. Um das ein wenig auszugleichen bin ich kurzerhand noch häufiger ins Fitnessstudio gerannt. Das ergibt folgenden Fitness-Kalender seit August:

An den markierten Tagen (und heute!) war ich aktiv!

Das bin ich in der (bisherigen) Form meines Lebens!Ja, ich bin im Dezember tatsächlich 22mal ins Studio gerannt…

In der vergangenen Woche habe ich mich mit einer nervigen Erkältung / Grippe herum geschlagen und dann hat es mich auch wieder 1 Wochenende nach Leipzig verschlagen, das immer mehr zu einer Art Urlaubsort wird, was gleichzeitig weniger gesundes Essen und das ein oder andere leckere Getränk mit guten Freunden bedeutet. In der Folge habe ich zum ersten Mal seit mehr als 9 Monaten wieder zugenommen und dazu direkt auch noch einen Zentimeter Bauchumfang drauf gelegt.
Das ist natürlich vollkommen inakzeptabel und in der Folge habe ich seit stolzen 3 (!) Tagen keine Schokolade / Cookies / Gebäck mehr gegessen. Ein kleiner Schritt für die Diät-Industrie, ein großer Schritt für mich. Obst bringt mich für den Moment über die Runden.

Arbeitstechnisch geht es zur Zeit unendlich ab, was sich auf die Tatsache zurückführen lässt, dass ich mir einigermaßen ambitionierte Ziele für das Jahr gesteckt habe, die ich logischerweise auch erfüllen / übertreffen möchte. Ich werde definitiv noch mal ein paar Worte hierzu in den kommenden Tagen verlieren, aber auch diese werden wohl eher im Firmenblog auf nexTab.de online gehen.

Daher bitte weiterhin die Daumen drücken, damit ich meine Ziele – sowohl die privaten als auch die beruflichen – dieses Jahr erreiche! kk thx bye!

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Er ist zurück!

Ich? Nein, natürlich nicht, warum sollte ich von mir selbst in der dritten Person sprechen? Ist ja nicht so, dass ich das sonst ab und an tun würde

Rated-V.comNein, ich rede von meinem Freund Vasco, der – nach einer längeren Abstinenz – endlich wieder ins Bloggen eingestiegen ist. Er hatte mich um Hilfe gebeten, um einen persönlichen Blog aufzusetzen und dieser ging heute live: Rated-V.com.

Wir begannen am Samstag mit der Arbeit und heute, weniger als 1 Woche später, steht der Blog und der 1. Beitrag ist auch schon live. Ein spitzenmäßiges Ergebnis und ich hoffe, dass Vasco in Windeseile eine große Anhängerschaft finden wird, so dass sich sein Blog schon bald großer Beliebtheit erfreuen wird!

Oh, und wenn ihr hier schon mal vorbei schaut… ich bin tatsächlich mal über die Über mich Seite gegangen (da sie auch etwas zerschossen war) und ich habe hier und da ein paar Ergänzungen vorgenommen. Ich werde diese Seite bald™ einer kleinen Frischzellenkur unterziehen, ich verspreche es…

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Rufnummernmitnahme an Telekom gescheitert

Ich habe meine geliebte Handynummer immer noch nicht wieder (siehe den letzten Blog-Eintrag). Immerhin weiß ich jetzt aber, woran es liegt…

So hatte ich ja berichtet, dass man mir bei der Telekom diesen riesigen Gefallen getan hat, meinen Vertrag auf eine Xtra PrePaid Karte umzustellen. Und dass ich dann noch Guthaben auf die Karte geladen hatte. Trotzdem scheiterten die letzten 3 Anfragen von E-Plus (übrigens wird der Unternehmenstitel offenbar groß geschrieben, außer eben im Logo), wobei die Telekom jedes Mal die äußerst aussagekräftige Rückmeldung “Voraussetzungen für die Portierung nicht erfüllt” lieferte.

Eigentlich hatte ich ja mehrfach mit der Telekom telefoniert und auch das Guthaben auf die Karte geladen, wie sich dann aber heute im nächsten Telefonat herausstellte, beträgt das Guthaben auf meiner Xtra PrePaid Karte … 20,- €.

Die anderen 10,- €, die ich darauf geladen hatte, wurden “für meinen Xtra Tarif abgebucht”. Es ist spitze, dass ich davon NIE etwas gehört habe. Ich verstehe nicht, warum man nicht das Geld DANN abbucht, wenn ich die Karte auch NUTZE. Sondern “einfach mal so im voraus”. Telefoniert habe ich über die Xtra Karte nie. Ich habe nicht mal mobile Daten damit empfangen oder ~irgendwas~ damit gemacht… sie sollte einfach nur eine Möglichkeit darstellen, im Zeitraum der Überbrückung unter meiner alten Telefonnummer erreichbar zu sein und wie sich nun herausstellte, war sie das genaue Gegenteil.
Dieses Schundprodukt, das man mir rein verkauft hat, um Provision abzuziehen und “mir einen Gefallen zu tun”, ist letzten Endes dafür verantwortlich, dass ich jetzt über 1 Woche verzweifelt darum kämpfe, meine Rufnummer von der Telekom weg zu bekommen – etwas, das ich in JEDEM TELEFONAT mit beiden Kundendiensten betont habe, das man bei der Telekom aber getrost ignoriert hat, um mich halt doch noch mal 1 Woche als Kunden zu behalten und mir noch mal Geld aus der Tasche zu ziehen.

Interessanterweise ändert sich dadurch auch die ganze Art und Weise, wie ich auf den Fall schaue. Ich bin sehr viel weniger auf E-Plus sauer (wobei sie natürlich auch Mist gebaut haben) und sehr viel mehr auf die Telekom. Dass man mir derartige Steine in den Weg legt und mir noch mehrfach versichert, dass es mit der Xtra Karte “alles viel einfacher ist” kommt einer bodenlosen Frechheit gleich.

Bei der Hotline hat man sich geweigert, mich zu einem Vorgesetzten oder zur Beschwerdestelle durchzustellen, mit wiederholtem Hinweis, dass ich “doch mal eine E-Mail schreiben soll”. Das werde ich jetzt logischerweise tun, immerhin hat man mir das Guthaben für die Xtra Karte versprochen und mich sowohl hier als auch in anderen Beziehungen dreist belogen…

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Rufnummernmitnahme? Nicht bei e-plus

Ich habe nach mehr als 10 Jahren meinen Handyanbieter gewechselt. Nachdem mich die Telekom meiner Ansicht nach lange genug ausgenommen hatte und ich mir in regelmäßigen Abständen nervige Vorwürfe von Freunden gefallen lassen musste, in denen man mir erklärte, WIE unverschämt teuer mein Telefonvertrag doch ist (meist wurde dabei nicht miteinberechnet, dass ich mit meiner monatlichen Gebühr auch das iPhone mitbezahle, weil sich die jeweiligen Diskussionspartner vehement weigern, das als Argument anzuerkennen, immerhin “gibt es ja auch günstige Alternativen” von HTC & Co.), dachte ich mir jetzt ebenfalls, es reicht dann doch mal und so habe ich einen Business-Vertrag bei BASE abgeschlossen.

Prinzipiell klang das alles fast zu gut, um wahr zu sein. Ich kenne es sonst eigentlich nur so, dass man als Selbstständiger mehr bezahlen muss – z. B. bei der Bank… aber offenbar war das Angebot durchaus “ernst gemeint” und so sollte ich zukünftig mal keine rund 40,- € mehr pro Monat zahlen, sondern nur noch etwas weniger als 20.

Für mich war neben dem deutlich günstigeren Tarif eigentlich nur ein einziges Argument entscheidend: Ich MUSS meine Rufnummer mitnehmen. Ich habe die Nummer logischerweise seit 10 Jahren, sie steht auf zahlreichen Visitenkarten, die ich in den vergangenen Monaten heraus gegeben habe, und davon abgesehen habe ich auch schlichtweg überhaupt keine Lust, mir eine neue Nummer merken zu müssen. Warum auch?!

So kam es zum Vertragsabschluss, der am 17. August, also gestern, starten sollte und man versicherte mir, dass die Rufnummernmitnahme “überhaupt kein Problem sei”, ich müsste nur ein Formular ausfüllen, das ich mit den Vertragsunterlagen bekommen würde und damit wäre das gut. “Keine große Sache”.

“Geht das auch online?” – “Leider nicht.”
(Einschub: Ist ja auch logisch, immerhin bieten Telefonprovider kein modernes, digitales Produkt an, das in den letzten Jahren ständigem Wandel unterlag und entsprechend ergibt es Sinn, Business genauso zu betreiben, wie man das vor 100 Jahren gemacht hat: In Papierform, langsam und mit einem Wort ineffizient.)

Die Unterlagen erhielt ich dann vor rund 8 Wochen, der Schrieb war dabei, der wurde ausgefüllt und eingeschickt. So weit, so gut.

Erste Anzeichen von Überforderung

Vor ca. 4 Wochen kam es dann wieder mal zum Telefonat mit Base / e-plus (ehrlich gesagt war mir bis dahin nicht mal bewusst, dass Base mehr oder weniger nur die Tochter von e-plus ist). Da wurde ich gefragt, ob alles in Ordnung sei, worauf ich antwortete, dass sich das ja nicht so wirklich beantworten lässt, immerhin nutze ich die neue SIM-Karte ja noch nicht, der Vertrag beginnt ja erst am 17.08.
Der Mitarbeiter war verwundert, da sein System ihm offenbar etwas anderes vorgaukelte. Kurzer Check seinerseits ergab dann, dass ich bereits offiziell Kunde im System bin, man mir aber eine Gutschrift für den Zeitraum bis zum 17.08. eingebucht hat, so dass es “so ist als wäre ich erst ab dem 17.08. Kunde”. Damit war ich prinzipiell einverstanden, würde mir das doch nur erlauben, den Vertrag früher zu kündigen…

Jedenfalls kam in dem Telefonat auch das Thema Rufnummernmitnahme zur Sprache und da wurde mir gesagt, dass es normal ist, dass das so “1 bis 2 Wochen” dauert und entsprechend brauche ich mir da keine Sorgen zu machen.

Zu einem etwas späteren Zeitpunkt rief ich dann mal von mir aus beim Kundendienst an, da ich meine SIM nicht aktivieren konnte. Die Online-Oberfläche (man kann manchmal also doch online bei den Telefonanbietern…) sagte mir ständig nur “falsche Geburtsdatum- / Kartennummer-Kombination”, was mich dann doch etwas stutzig machte, immerhin las ich die Kartennummer von einem Zettel direkt vor mir ab und meinen Geburtstag konnte ich mir schon immer ganz gut merken. Jedoch keine riesige Sache, man aktivierte die SIM einfach “händisch” beim Kundendienst. Nach der Rufnummer fragte ich und man beruhigte mich wieder pauschal.

Der Tag des jüngsten Gerichts

Ich machte mir keine Gedanken und so ergab es sich, dass mein Kalender plötzlich 17. August anzeigte und mein Telefon nicht mehr funktionierte. Kein Ding, iPhone SIM Lock per Webseite der Telekom entsperrt, was überraschend einfach funktionierte, e-plus SIM rein, Handy wieder an und go. Dachte ich… denn meine Nummer war nun plötzlich eine häßliche 0163 Nummer.

Ich rief bei e-plus an, wo man mir sagte, dass ich “kein Formular eingeschickt hatte”. Überhaupt wäre das mit der Rufnummernmitnahme ja nicht so einfach, da vergehen schon mal “3 bis 6 Wochen”, bis das funktioniert. Ich war etwas verwundert und versicherte der Dame am Telefon, dass ich das Formular vor mehreren Wochen (ca. 6) eingeschickt hatte. Sie wiederholte, dass ich “kein Formular eingeschickt hatte”. Ich begann, mich aufzuregen.

EINSCHUB: Ich habe schon im Kundendienst gearbeitet. Ich habe sehr gute Freunde, die schon Teamleiter bei telefonischen Kundendienst-Centern waren und entsprechend sagt mir meine Erfahrung, dass es NIEMALS NIE der “Fehler des Kunden” ist, wenn irgendwas schief geht. NIE. Wenn es jetzt um ein Formular geht, das per Post eingeschickt wurde, ist DIE Standard-Antwort für jeden Kundendienst-Mitarbeiter mit 4 Gehirnzellen “Oha, das ging wohl in der Post verloren” oder “Hm, da gab es wohl ein Problem” oder sonst eine semi-kryptische und nichts-sagende Ausrede. Ich werde dem Kunden NIEMALS an den Kopf werfen, dass er Scheiße gebaut hat. Meistens nicht mal dann, wenn ich sogar hundertprozentige Beweise dafür habe, dass der Kunde Scheiße gebaut hat. Beim e-plus Kundendienst hat sich das offenbar noch nicht rum gesprochen…
ENDE EINSCHUB

Ich wiederholte nun in stark ärgerlichem Ton, dass ich das Formular definitiv eingeschickt hatte und dass ich es eine Frechheit finde, dass sie mir unterstellt, dies nicht getan zu haben. Ich versuchte auf eine Lösung hin zu arbeiten, woraufhin sie mir empfahl, das Formular einzuschicken (das erste Mal, versteht sich…) oder mal in einen e-plus Shop zu gehen. “Ansonsten kann ich auch mal bei der Telekom nachfragen, immerhin müssen die ja die Nummer freigeben.” Das hörte ich das erste Mal. Davon war in allen Gesprächen, die diesem voraus gingen, nicht einmal die Rede. Ich war erstaunt, ich hatte keine Lust mehr auf die Frau und legte auf, voller Verwunderung darüber, dass e-plus seine Probleme einfach “bei der Konkurrenz ablädt”.

Ganz neue Erkenntnisse

Ich rief bei der Telekom an. Man erläuterte mir, dass man grundsätzlich erst im bestehenden Vertrag die Nummer freigeben muss, bevor man überhaupt einen anderen Vertrag mit derselben Nummer abschließen kann. Voraus gesetzt, diese Aussage wäre korrekt, so hätte man mich bei e-plus in zahlreichen Gesprächen belogen, weil das wie gesagt nie zur Sprache kam. Man empfahl mir, in einen Telekom-Shop zu gehen, um das dort zu erledigen.
Ansonsten wäre die Nummer auch weiterhin noch bei der Telekom, weil man mir meinen vorherigen Vertrag auf eine PrePaid Karte umgestellt hatte, damit ich “noch weiter unter der Nummer erreichbar wäre”.

Das war mir prinzipiell bewusst, denn tatsächlich hatte mir jemand von der Telekom dieses fantastische Angebot telefonisch “verkauft” (nebenbei bemerkt finde ich es immer wieder beachtlich, wie mühelos und einfach man einen Vertrag am Telefon abschließen kann, während einem bei einer Vertrags-Kündigung immer zahlreiche Steine in den Weg gelegt werden… way to go Leute, wirklich! So betreibt man Business und macht die eigenen Kunden glücklich!). Ich hatte direkt entgegnet, dass ich dafür eigentlich keine Verwendung hätte, weil ich die Rufnummer zum neuen Vertrag mitnehmen würde. Das Argument wurde als nichtig betrachtet, weil “es kostet sie ja nichts, wir laden ihnen auch direkt ein kleines Guthaben auf die Karte, so dass sie erreichbar sind und auch zurückrufen können.”
Selbstverständlich hat man bei der Gelegenheit nicht geprüft, ob irgendein Antrag für die Rufnummernmitnahme einging, was ich sogar nachvollziehen kann, immerhin ist es der Telekom ja furchtbar gleichgültig, was ich will; am Ende des Tages zählt, dass ich auf irgendeine Weise als Kunde behalten werden kann, auch wenn es mit Hilfe einer behinderten PrePaid Karte ist, die ich nie nutzen würde..

Nach gefühlt viel zu vielen nutzlosen Telefonaten mit Kundendiensten ging ich nun also in die Shops, die glücklicherweise direkt um die Ecke und außerdem auch direkt nebeinenander lagen.

In der Höhle der Löwen Idioten

Zunächst ging ich in den Telekom-Shop, wo man mir noch mal bestätigte, dass ich zunächst die Nummer freigeben müsste. Also tat ich das mit einem formlosen Antrag, der auch direkt im Shop in die Zentrale gefaxt wurde. Immerhin das klappte recht mühelos.

Anschließend ging es in den Base / e-plus Shop. Dort habe ich zunächst meinen Unmut über die inkompetenteste Kundenberaterin kund getan, mit der ich in den letzten paar Jahren zu tun hatte. Dann wurde mir ein Formular vorgelegt, dass ich noch mal ausfüllen musste und das auch direkt rein gefaxt wurde. Bei der Gelegenheit wurde mir auch noch mal gesagt, dass solche Dinge “in den Shops viel einfacher gehen als online”. Ich wollte das mal nicht bezweifeln, das deckte sich ja mit meiner eigenen Erfahrung; meine Theorie, die ich auf der Stelle entwickelte, lautete: Die Verträge sind online günstiger, weil man direkt das Schmerzensgeld verrechnet, da man pauschal davon ausgeht, dass man ein wichtiges gewünschtes Feature (*hust* Rufnummernmitnahme *hust*) nicht umsetzen kann…
Man verabschiedete mich mit dem Hinweis, dass ich unbedingt noch mal mit der Telekom telefonieren muss, weil in meinen Vertragsdaten dort “ein Haken gesetzt sein muss, dass ich die Nummer freigebe”.

Wieder in den anderen Laden, in dem mir der bis zu diesem Zeitpunkt sehr hilfreiche und kompetent erscheinende Mitarbeiter erklärte, dass das nicht notwendig sei, weil ich ja jetzt “nur einen PrePaid Tarif” gebucht hatte und “da reicht die formlose Verzichtserklärung vollkommen aus”.

Ich kam heim, nahm den Telefonhörer in die Hand und rief bei der Telekom-Hotline an. Man erklärte mir, dass auch “ein PrePaid Tarif einen Vertrag erfordert” und es daher durchaus notwendig war, dass ich mich noch mal meldete.

Kleines Zwischenfazit: Kein Mitarbeiter, mit dem ich bisher zu tun hatte, konnte mir 100%ig korrekte Angaben machen; jeder einzelne hatte sich an irgendeiner Stelle vertan und mir Bullshit erzählt…

Außerdem wäre der Übertrag der Rufnummer zu einem neuen Anbieter mit einer Gebühr von 26 bis 30 Euro verbunden. Auf meinem PrePaid Konto waren aktuell… 0 Euro.
Ich wies darauf hin, dass man mir bei Abschluss des PrePaid Vertrags versicherte, dass ich ein Guthaben von ca. 15 € bekommen würde. Man entgegnete, dass das “schon mal sein kann, dass das am ersten Tag noch nicht drauf ist”.

Am Ende einigte ich mich darauf, dass ich am Montag (morgen) noch mal mit dem Kundendienst telefonieren würde, um zu prüfen, wie viel Guthaben ich auf der Karte habe, dann müsste ich noch den Restbetrag aufladen (entweder weitere 15 oder wenn die Gutschrift nicht klappt, 30 €), um vielleicht doch endlich mal die Rufnummernmitnahme über die Bühne kriegen zu können und dann wäre das alles erledigt.

Da ich keine Lust hatte, mir eine bekloppte Guthabenkarte zu holen (bin ich im Kindergarten? Ich bin seit 10 Jahren Vertragskunde…), fragte ich nach der Möglichkeit, die Umstellung auf PrePaid schlicht zu widerrufen, so dass mein alter gekündigter Vertrag wieder in Kraft treten würde, der zwar weiterhin gekündigt wäre, aber bei dem Restkosten, die entstehen, per Bankeinzug beglichen werden.
Die Lösung mochte der Kundendienstmitarbeiter nicht, weil die PrePaid Karte ja eine Kündigungsfrist von 1 Tag hätte und es daher einfacher wäre. Wenn ich “jetzt wieder eine Rückabwicklung durchführe, kommt unser System bestimmt wieder durcheinander und dann kann es sein, dass das mit der Rufnummernmitnahme wieder überhaupt nicht klappt”.

Pluspunkte für die Ehrlichkeit des Mitarbeiters, Minuspunkte für die offensichtliche Unbeweglichkeit des Unternehmens…

Somit habe ich aktuell ein recht hübsches weißes iPhone mit einer äußerst häßlichen Telefonnummer (0163 / 471 24 37 – ich kann sie bald auswendig, was für mich schockierend ist…) neben mir liegen. Das e-plus Netz wurde schon von mehreren Freunden von mir als furchtbar bezeichnet und ich habe immerhin schon mal gestern gelernt, dass ich in der Beliner U-Bahn nicht mehr versuchen sollte, Facebook zu besuchen oder irgendwelche Online-Spiele zu zocken. (Die Gerüchte über die Repeater, die die Telekom in den U-Bahn Tunneln verbaut haben soll, scheinen nicht komplett haltlos zu sein.)

Die andere SIM-Karte wurde heute eingelegt und mir wurde nur die Meldung “Kein Netz” angezeigt. Entsprechend scheint also die Kündigung bei der Telekom durch zu sein und meine eigentlich geliebte Telefonnummer befindet sich für den Moment im Limbo. Hoffen wir, dass Base / e-plus jetzt in den nächsten Tagen die Umschaltung hin bekommt und ich auch die nächsten 2 Jahre unter der 0160 / 843 6001 erreichbar sein werde, bevor das Intermezzo mit diesem Telefonanbieter aller Voraussicht nach direkt wieder sein jähes Ende finden wird.

An dieser Stelle auch noch mal eine Wiederholung meines Kommentars, mit dem ich den e-plus Shop verließ: Wenn mich jemand fragen würde, ob er lieber 10,- € pro Monat sparen und zu e-plus wechseln sollte oder bei der Telekom bleiben soll, so würde ich ihm aktuell nicht mit einem guten Gewissen zu ersterem raten können…

P.S.: Hat jemand Erfahrung mit einer Klage auf “Nichterfüllung zugesagter Leistungen” in so einem Fall? Ich spiele tatsächlich mit dem Gedanken, gerne auch mit richterlich angedrohter Gewalt aus dem e-plus Vertrag raus zu steigen, um dann entweder doch in den sauren Telekom-Apfel zu beißen oder sonstwo zu unterschreiben…

Nachtrag vom 19. August

Heute wurde mir bei der Telekom-Hotline noch einmal bestätigt, dass das Guthaben auf meiner fantastischen Xtra PrePaid Karte stolze 0,- € beträgt. Man hat dann noch mal den Eintrag der Kollegin überprüft, die sich für den Abschluss verantwortlich zeigte. Sie hat nicht nur in der Hinsicht gefailt, ihren Namen anzugeben, sie hat auch nicht hinterlegt, dass ich einen Freibetrag bekommen sollte.

Entsprechend begebe ich mich nun – erneut enttäuscht (der Mitarbeiter am Telefon hatte dafür übrigens sehr wenig Verständnis, immerhin “hat man doch alles versucht, mich als Kunde glücklich zu stellen) – zu einem EC Karten Automaten, wo man laut Aussage des Mitarbeiters relativ stressfrei das notwendige Guthaben auf die Xtra Karte laden kann.

Kleines weiteres P.S.: Man hat mir die PrePaid Karte offiziell am 17. August gekündigt. Was schon wieder fantastisch ist, weil es bedeutet, dass ich eigentlich gar kein Guthaben drauf laden kann. Entsprechend hat man heute im Telefonat das gefühlte 80te Mal eine Kündigung zurück genommen / geändert und meine fantastische Xtra PrePaid Karte läuft jetzt noch bis morgen oder übermorgen. So richtig interessieren tut es mich leider nicht…

Erneuter Nachtrag:

Die Aufladung bei der Telekom hat funktioniert. Die Kommunikation mit e-plus gestaltet sich weiterhin als schwierig. Bei meinem Anruf heute, bei dem ich mich nach dem Stand der Portierung erkundigen wollte, sagte man mir, dass “noch nichts eingegangen” wäre. Ich wies daraufhin, dass ich in ihrem Laden war, der es eingeschickt hat und ich die Faxbestätigung habe. Mir wurde dann entgegnet, dass “die Händler eine eigene Nummer haben und die Anträge häufig an die Händlernummer schicken. Dann kann es schon mal bis zu 1 Woche dauern, bis das bearbeitet wird”.
Wenn ich es jedoch an die richtige Nummer schicke, “ist das 2 Stunden später im System”.

EINSCHUB: WTF??? Welcher Idiotenverein lässt denn seine Händler, die einen maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg des Unternehmens haben, bis zu 1 Woche warten, bis man sie unterstützt???

Ich ging heim, wollte es selbst noch mal per Fax an die mir per SMS mitgeteilte Nummer (0331 – 7003130) einschicken, habe diese mit der Nummer des Faxberichts verglichen und enttäuscht feststellen müssen, dass der Händler im Laden den Antrag an genau diese Nummer übermittelt hatte. Aber gut, seit Samstag sind ja auch erst mehr als 10x die 2 Stunden vergangen, die man mir am Telefon genannt hatte…

Das Warten geht also weiter…

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Fitness-Fortschritte

In den vergangenen Monaten ist wieder mal jede Menge passiert. Das ist nichts Negatives, ganz im Gegenteil, immerhin genieße ich es ja, viel zu tun zu haben. So waren auch die meisten der Änderungen, die ich bereits hinter mir habe (einige finden aktuell noch statt) sehr positiv und ich freue mich auf die jetzt anstehenden Herausforderungen.

Ein Punkt sticht für mich persönlich besonders hervor – ich habe es endlich geschafft, meine “Work Life Balance” in ein sehr viel angenehmeres Verhältnis zu verschieben. Ich bin seit April regelmäßig im Fitnessstudio, im Schnitt komme ich wohl sogar auf einen Besuch an jedem zweiten Tag. Mein Fitnesskalender belegt das auf relativ eindrucksvolle Weise.

An den gelb markierten Tagen wurde trainiert

Ich habe The 4-Hour Body von Tim Ferriss gelesen (der wieder einmal unter Beweis stellen konnte, dass er mehr Marketing-Mensch als Autor ist) und versucht, den meisten der Empfehlungen zu folgen, die sich kurz zusammen fassen lassen als “weniger Kohlenhydrate und mehr Protein zu sich nehmen”. Normalerweise bin ich ein großer Fan von “deutschem Frühstück”, also Quarkschnecken, Schokobrötchen und und und…
Daher war die Ernährungsumstellung auch ein sehr großer Schritt für mich. Ich versuchte häufiger Eier zum Frühstück zu essen, was gerade auch meine bessere Hälfte sehr befürwortete, da sie sich sehr für englisches Frühstück begeistern kann…

Ein Steak-Omelette gehörte zu den Highlights meiner Ernährung, dafür wurden weniger Kohlenhydrate konsumiert

Ohne jetzt noch länger um den heißen Brei herum zu reden gibt es hier ein paar “vorher nachher Bilder”, um mal meinen Fortschritt aufzuzeigen:

Etwas außer Form im Februar 2013Kurz vor dem 30sten Geburtstag in sehr guter Verfassung!

Ich bin sehr glücklich mit der bisherigen Entwicklung und selbstverständlich möchte ich auch weiterhin am Ball bleiben. Es besteht nach wie vor die Chance auf eine World of Warcraft TCG Weltmeisterschaft im November, bei der ich dann auch meinen internationalen Freunden mein Ergebnis präsentieren kann. Wir haben sogar einen kleinen Gewichtsverlust-Wettbewerb ausgerufen und auch ein paar Updates auf facebook veröffentlicht, die alle als #rippedbyworlds getaggt wurden.

Einige der Teilnehmer haben bereits mehr als 20 kg verloren (ich hatte im Februar noch 90 kg auf die Waage gebracht und liege aktuell um die 78 kg herum) und zeigen mir entsprechend, wo der Hammer hängt. Trotzdem versuche ich aber weiterhin dran zu bleiben und am Six Pack zu arbeiten.

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Die Situation des WoW TCGs

Sorry, aber dieser Beitrag wurde nicht übersetzt. Daher ändert ihr am besten rechts die Sprache des Blogs, um den englischen Artikel zu lesen. Wenn ihr schon mal ein paar 3.000 Wörter lange Artikel verfasst und darüber nachgedacht habt, ob ihr diese jetzt noch übersetzen wollt, wisst ihr, wie man sich in der Situation fühlt…

Wie immer habe ich ganz bewusst relativ einfach verständliches Englisch gewählt (was eine freundlichere Formulierung ist für: Mein Englisch ist limitiert), so dass ihr die Informationen trotz der Fremdsprachenbarriere aus dem Text extrahieren können solltet. Ansonsten eben einfach fragen.

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